Rennpferde Trainings-Center GmbH
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Fearless King erkämpft sich klassisches Lorbeer

Köln, 1. Juni. 2020. Elf Jahre nach dem Erfolf mit Night Magic im Preis der Diana konnte der Stall Salzburg mit Fearless King im 35. Mehl-Mülhens-Rennen - German 2000 Guineas (Gruppe 2) sein zweites klassisches Rennen gewinnen. Mit Rene Piechulek im Sattel gewann der Kingman-Sohn mit einem Kopf Vorsprung gegen den amtierenden Galopper des Jahres und großen Favoriten Rubaiyat unter Andrasch Starke die mit 50.000 Euro Siegprämie dotierte Meilenprüfung für Dreijährige.

 

Wie vor einer Woche in Baden Baden passte auch diesmal wieder der Rennverlauf: Fearless King lag bei gutem Tempo unterwegs immer an vierter Position im Fahrwasser von Rubaiyat, der wiederum im Windschatten seines Trainingsgefährten Zavaro ebenfalls ein optimales Rennen hatte. In der Zielgeraden ging dann gleich die Lücke für Fearless King zwischen Zavaro und den bestechend gehenden Rubaiyat auf. Zavaro konnte noch bis zur 400 Meter-Marke mithalten, dann entwickelte sich ein spanndender Zweikampf zwischen Fearless KIng und Rubaiyat, bei dem unser Hengst mit großem Kampfgeist und zunehmender Distanz immer mehr die Oberhand bekam. Dabei kam Rene Piechulek mit deutlich weniger Hilfen aus als Andrasch Starke, der zudem die Peitsche einmal zu oft einsetzte und dafür eine 14-tägige Sperre von der Rennleitung aufgebrummt bekam.

 

Der Sieg war Fearless Kings zweiter Treffer bei seinem erst vierten Start im Leben. Im letzten Jahr gewann er gleich bei seinem Lebensbdebüt in München. Bei seinem nächsten Rennen verletzte er sich jedoch so schwer, das er sogar operiert werden musste. Das Fearless King trotzdem nichts von seinem Können und Siegeswillen eingbüßt hat, zeigte er schon drei Wochen zuvor bei seinem Comeback als Dritter in Hoppegarten. Fearless King gelagte über die Tattersalls October Yearling Sales Book 2 über Vermittlungder RTC GmbH und Tina Rau Bloodstock in den Besitz des Stalles Salzburg. 

 

Nicht wenig imponierend war auch der Sieg von Runnymede im zweiten Highklight des Tages, dem Gestüt Röttgen-Cup, einem Listenrennen über 1850 Meter. Überlegen mit dreieinhalb Längen gewann der Dansili-Sohn unter Rene Piechulek vor Sibelius und Sun at Work.

Quest the Moon auch 2020 Gruppesieger

Baden Baden, 24. Mai. 2020. Quest the Moon gewinnt das Highlight beim Frühjahrs-Meeting in Iffezheim: Es war beim neunten Lebesstart sein dritter Gruppesieg nach dem Erfolg im Zukufts-Rennen als Zweijähriger und dem Prix du Lys in seiner klassischen Saison. Mit der großen Stallform im Rücken erwischte unser Aushängeschild im Kronimus-Großer Preis der Badischen Wirtschaft (Gruppe 2) diesmal einen Traumrennverlauf, der zusammen mit dem unbändigen Siegeswillen des Sea the Moon-Sohnes den Ausschlag für den verdienten Sieg gab, nachdem Quest the Moon im Vorjahr oft das Rennglück nicht auf seiner Seite hatte.

 

Doch diesmal passte einfach alles: Aus Startbox 3 heraus konnte Rene Piechulek im Sattel von Quest the Moon noch vor dem ersten Bogen die ideale Position hinter dem Pacemaker Say Good Buy einnehmen, nachdem Adrie de Vries Itobo in die zweite Spur beorderte. Das Tempo war zügig aber nicht übertrieben und am Ende des Achterfeldes galoppierte hinter dem großen Außenseiter Amiro, dem Favoriten Windstoss und Parlan unsere zweite "Waffe" Wai Key Star und die Stute Durance.

 

Bis in die Zielgerade wo das gesamte Feld wie gewohnt an die Außenseite tendierte, änderte sich nicht viel. Quest the Moon rückte in großer Haltung an die Gurten von Say Good Buy, der Iffezheimer Bahnspezialist Itobo wehrte sich lange nach Kräften, innen sah es kurz so aus als würde Wai Key Star mit einem fulminaten Speedangriff das Feld überrollen, die größte Gefahr drohte Quest the Moon jedoch von der ganz an den Außenrails eingesetzten Durance. Während Wai Key Star an der 200 Meter Marke passen musste, aber sicher den dritten Platz gegen den spät besser ins Rennen findenden ehemaligen Derby-Sieger Windstoss und den tapferen Itobo hielt, endwickelte sich zwischen Quest the Moon und Deutschlands derzeit besten Stute Durance ein spannender Zweikampf, bei dem man aber nie den Eindruck hatte, dass sich Quest the Moon von der Klasse-Lady noch die Butter vom Brot nehmen lässt.

 

Einziger kleiner Schönheitsfehler war, dass Quest the Moon im Endkampf immer weiter nach aussen driftete und Durance genau auf der Ziellinie sogar noch einen kleinen Rempler versetzte. Rennentscheided war dies aber nicht mehr und genau so sah es auch die Rennleitung, die nach gründlicher Überprüfung das Ergebnis schließlich bestätigte.

 

Der Ausgleicher hebte das Rating von Quest the Moon nun um 2 Kilo auf ein GAG von 96 kg an, womit Stall Salzburg Hengst nun zusammen mit dem sechsjährigen Be My Sheriff aus dem Grewe-Quartier das aktuell beste in dieser Saison in Deutschland gelaufene Pferd ist und nur noch 1,5 Kilo unter dem letztjährigen Derby-Sieger Laccario rangiert, dessen Saisonbedüt noch aussteht.

Bisherige Saisonbilanz: 18 Starts, 6 Siege, 8 Platzierungen

AMERICANA 3j. Stute von Adlerflug - Artica (Pentire) Besitzer: Gestüt Brümmerhof (Foto: Jürgen Böhler, März 2020). Dritte am 7. Mai beim Lebensdebüt und Zweite am 21. Mai im Göddert Sybrecht-Erinnerungsrennen (LR) jeweils in Hannover.

FEARLESS KING 3j. Hengst von Kingman - Astrelle (Makfi) Besitzer: Stall Salzburg. Dritter beim Saisondebüt am 10. Mai im Dr. Busch-Memorial (Gruppe 3) in Hoppegarten. Sieger im Mehl-Mülhens-Rennen - German 2000 Guineas (Gruppe 2) am 1. Juni in Köln-Weidenpesch.

OPEN SEA 4j. Stute von Pivotal - Shallow Lake (Bernadini) Besitzer: Stall Salzburg (Foto: Jürgen Böhler, März 2020). Steigerte als Vierte beim Saisondebüt am 7. Mai in der Großen Stutenmeile (LR) in Hannover ihr GAG um 22 Kilo! auf 86,5 kg.

RUNNYMEDE 4j. Wallach von Dansili - Indication (Sadler´s Wells) Besitzer: Stall Salzburg (Foto: Jürgen Böhler, März 2020). Sieger beim Saisondebüt im Gestüt Röttgen-Cup (Listenrennen) am 1. Juni in Köln-Weidenpesch.

SOHO 4j. Wallach von Mastercraftsman - Saratina (Monsun) Besitzer: Stall Salzburg. Sieger beim Saisonbedüt am 15. Mai in München-Riem.

THE WAY OF BONNIE 5j. Wallach von Thewayyouare - Eyrecourt (Efisio) Besitzer: Stall Salzburg (Foto: Jürgen Böhler, März 2020). Gab am 8. Mai in Köln als Sechster auf Gruppe 2-Ebene ein starkes Saisonbebüt.

WAHIBA SANDS 3j. Hengst von Footstepsinthesands - Damoiselle (Sky Classic) Besitzer: Stall Salzburg.  Sieger beim Saisonbedüt am 15. Mai in München-Riem und Vierter im BBAG-Auktionsrennen am 7. Juni in Hannover.

WAI KEY STAR 7j. Hengst von Soldier Hollow - Wakytara (Danehill) Besitzer: Stall Salzburg (Foto: Jürgen Böhler, März 2020). Dritter am 24. Mai beim Saisondebüt zu seinem Stallgefährten Quest the Moon und Durance im Großen Preis der Badischen Wirtschaft in Iffezheim.

WAITING FOR LOVE 3j. Stute von Soldier Hollow - Wakytara (Danehill) Besitzer: Stall Salzburg (Foto: Jürgen Böhler, März 2020). Dritte beim Saisonbedüt am 15. Mai in München-Riem.

 

ZAMRUD 3j. Stute von Samum - Zambuka (Zieten) Besitzer: Rennstall Gestüt Hachtsee. Siegerin beim Saisondebüt am 10. Mai in Hoppegarten.

Saisonrückblick 2019

9. Januar 2020. Es lief nicht alles rund im letzten Jahr, aber einen Grund zum Jammern gab es für uns eigentlich auch nicht. Unsere Vierbeiner gewannen im In- und Ausland 18 Rennen bei 119 Starts (15.1 %) und schlossen die Saison mit einer Gewinnsumme in Höhe von 378.711 Euro ab, was Platz 12 in der Deutschen Trainer-Statistik ergab und es ist ist die zweihöchste Gewinnsumme der RTC GmbH seit 2010. Zum elften Mal in Folge konnte durch Quest the Moons Sieg im Prix du Lys in Longchamp mindestens ein Grupperennen in der Saison gewonnen werden. Zudem verpasste unsere Trainerin Sarah Steinberg nur um Haaresbreite - drei zweite Plätze beim Riemer Saisonfinale, ein Sieg hätte genügt - ihr erstes lokales Riemer Trainer-Championat. 

 

Was die Bilanz gegenüber dem Vorjahr natürlich sehr beeinträchtigt hat, war dass wir in Italien mit den Pferden des Stalles Salzburg leider auf Starts, wegen des immer noch schwebenden Verfahres der zu Unrecht disqulifizierten Pferde aus dem Jahr 2018 verzichten mussten.

 

Dadegen ist die Gewinnsumme im Inland weiter angestiegen und hätte mit etwas Glück sogar noch viel besser ausfallen können. In erster Linie natürlich durch ein besseren Rennverlauf von Quest the Moon im Deutschen Derby. Es war schon mehr als ärgerlich, dass der Hengst so weite Wege gehen musste und seine Hauptkonkurrenten einen idealen Rennverlauf hatten. Da wäre mehr drin gewesen als der Vierte Platz.

 

Leider konnte sich unser Crack auch bei seinen nächsten beiden Starts nicht wirklich rehabilitieren. Bei seinem dritten Platz im Großen Dallmayr-Preis hielt er sich zwar tapfer, letztendlich steckten ihm aber noch die Derby-Strapazen in den Knochen und im stark besetzten Prix Niel mutete ihm sein Reiter in der "Todesspur" des Guten zu viel zu, so dass Quest the Moon einmal mehr unter Wert geschlagen blieb. Er wird dieses Jahr die Möglichkeit haben, zu zeigen was in ihm steckt.

 

Trotz des leicht enttäuschenden Abschneiden von Quest the Moon als Dritter bleibt der Dallmayr-Tag in guter Erinnerung. Fearless King gewann bei seinem Debüt in vielversprechender Manier, Angry Bird holte einen seiner zwei Handicap-Siege in diesem Jahr und Wai Key Star lief nach optimalen Rennverlauf als Zweiter im Großen Dallmayr-Preis "das Rennen seines Lebens". Zudem gelang am gleichen Tag ein Doppelsieg in Meran durch Direct Drive und Number One Run für Kurt Fekonja.

 

Ein weiteres Saison-Highlight war unser Ausflug Anfang Mai nach Zürich-Dielsdorf als Wai Key Star und Runnymede unter Cristian Demuro beide Hauptrennen überlegen gewinnen konnten. Für Runnymede war es der zweite Sieg für unsere Quartier nachdem er bereits im April Lyon-Parilly in einer guten Classe 2-Prüfung für unseren ersten Saisonsieg gesorgt hatte. 

 

Unsere weiteren Sieger im Jahr 2019 waren in dieser Reihefolge Lamarck (zweimal in Folge), Prime Asset, Abiona, Number One Run (zweiter Siege in Folge), Soho, Open Sea, Sie haben da was und Attentionadventure. Neben Fearless King ist Rennstall Gestüt Hachtsees Zamrud durch ihren zweiten Platz beim Debüt eine unserer große Hoffnungen für die neue Saison. Von den letztjährigen Zweijährigen konnte ansonsten nur noch Wahiba Sands herausgebracht werden, der auf sehr weicher Bahn jedoch enttäuschte.

 

Obwohl sie einige sehr gute Leistungen ablieferten blieben von den älteren Pferden The Way of Bonnie (Dritter und Vierter auf Listenebene), Awesome Kitty (zweimal Zweite bei 3 Starts), Ballydoyle (dreimal Zweiter) und Sharp Rock (fünfmal im Geld bei sechs Starts) sieglos. Während The Way of Bonnie und Sharp Rock die Gelegenheit erhalten es in diesem Jahr besser zu machen und eine weitere Saison im Training bleiben wurden die beiden anderen auf Auktionen in Deauville verkauft. Isaura, die sich bei ihren einzigen Start nur ihren Trainingsgefährten Soho beugen musste wurde von ihrem Besitzer danach verkauft und wechselte in ein anderes Quartier. Einen Platz als Mutterstute fand die nur zweimal gelaufene Miss Salzburg, die vom Gestüt Jettenhausen erworben wurde. Auch Abiona verlies unseren Stall und wechselte über die Arqana-Dezember Auktion in die Zucht ins Gestüt Karlshof. 

 

Unser bitterster Ausfall war der treue hochklassige siebenjährige Edington, der sich Ende April im Training ein Bein brach und nicht mehr zu retten war. Für seinen Altersgefährten Be Famous war nach einen Start im April wegen einer Verletzung ebenfalls bereits Saisonschluss. Für ihn konnte ein Platz als Reitpferd gefunden werden. Lord Roderick kam wegen einer Imunkrankheit gar nicht an den Ablauf. Er geniest zusammen mit Royal Fox, dem zu Beginn der Saison noch einige Platzierungen gelangen nunmehr das Rentnerdasein in Tirol. Seine Rennkarriere hat verdientermaßen auch Direct Drive beendet. 

Zwei Platzierungen auf Gruppe 1-Ebene und across-the-card-fourtimer

München-Riem bzw. Meran, 28. Juli 2019 - Vier Siege an einem Tag, so etwas ist uns schon lange nicht mehr passiert und zudem Platz zwei und drei im Großen Dallmayr-Preis. So war der vergangene Sonntag für uns rundherum ein Erfolgstag.

 

Los ging es in München gleich im ersten Rennen, in dem unser zweijähriger Debütant Fearless King unter Gerald Mosse eindrucksvoll nur mit den Händen geritten gegen hocheingeschätzte Konkurrenz gewann. Da wollte sich anschließlich unser oft recht launischer Angry Bird mit Rene Piechulek im Sattel nicht lumpen lassen und holte sich nach einem Traumrennen auf kürzestem Weg den Ausgleich 3.

 

Natürlich war das Augenmerk des ganzen Tages jedoch hauptsächlich auf den Großen Dallmayr-Preis (Gruppe1 - 150.000 Euro - 2000 Meter) gerichtet, in dem wir gleich drei Pferde sattelten: Quest the Moon, seinen Pacemaker Runnymede und Wai Key Star.

 

Das Rennen war mit drei starken englischen Gästen sehr gut besetzt und entwickelte sich vom Start weg wie erwartet. Der von Mark Johnston in Nordengland trainierte Seriensieger Matterhorn (Joe Fanning) übernahm aus Startbox 1 die Führung und in seinem Fahrwasser reihte sich der Vorjahres-Zweite Stormy Antarctic (Alexander Pietsch) ein. Runnymede legte sich eine halbe Länge zurück in zweiter Position neben den Pacemaker und in seinem Windschatten wie geplant Quest the Moon. Dahinter folgten dann Alounak, Danceteria, Wai Key Star und Sword Peinture. Bis Eingangs der Zielgeraden änderte sich an dieser Reihenfolge nichts, nur das Feld rückte enger zusammen.

 

In der Zielgeraden suchte Oisin Murphy mit Quest the Moon sofort die Entscheidung und der dreijährige zog mächtig an und sofort an Matterhorn und Stormy Antarctic vorbei. In seinem Fahrwasser konnte jedoch Danceteria problemlos mithalten und stellte Quest the Moon 300 Meter vor dem Ziel zum Kampf. Dieser wehrte sich nach besten Kräften wurde aber auf den letzten 150 Metern ersichtlich müde. Dagegen zündete nun der Speed von Wai Key Star und schien kurz brandgefährlich für Danceteria zu sein. Aber Jamie Spencer bewahrte den englischen Gast genug Reserven um auch diesen Angriff zu kontern und mit einer Länge Vorsprung zu gewinnen.

 

Wai Key Star, der vom Gerald Mosse optimal geritten wurde, lief unserer Meinung nach das Rennen seines Lebens. Quest the Moon ist viel besser als dieses Ergebnis aussagt, unter den Umständen, dass er erst vor drei Wochen im Derby ein hartes Rennen hatte und danach auch noch mit dem Training aussetzten musste, war heute einfach nicht mehr möglich. Runnymede und Rene Piechulek erfüllten ihren Job als Führpferd bestens.

 

Der Tag endete wie er begonnen hat mit zwei Siegen. In Meran gegeannen Direct Drive und Number One Run für Besitzer Kurt Fekonja zwei gut dotierte Handikaps.

 

Quest the Moon Vierter im IDEE 150. Deutschen Derby

Quest the Moon katapultiert sich ins Rampenlicht

Paris-Longchamp, 26. Mai 2019 - Mit einer imponierenden Vorstellung im Prix du Lys (Gruppe 3 - 2400 Meter) avanciert Quest the Moon neben seinem Münchner Bezwinger Django Freeman nun zum Derby-Mitfavoriten in Hamburg am 7. Juli. Seinen Test auf Stehvermögen über die Derby-Distanz absolvierte der Sea the Moon-Sohn auf der Pariser Prachtbahn mit Bravour.

Durch den von Andre Fabre trainierten Godolphin-Schützling Khagan unter Mickael Barzalona gab es vom Start weg gleich gutes Tempo, dahinter reihten sich im Gänsemarsch Talk or Listen (Stephan Pasquier) und der von Charly Appleby in England betreute bis dahin ungeschlagene zweite Godolphin-Vertreter und 1,7:1 Favorit Moonlight Spirit an zweiter bzw. dritter Position ein. Cristian Demuro parkte Quest the Moon an vierter Stelle vor dem mit viel Vorschusslorbeeren bedachten Ballet Russe am Ende des kleinen Feldes. Bis in die 500 Meter lange Zielgerade änderte sich an dieser Reihenfolge nichts.

Khagan konnte an der Spitze immer wieder zulegen und konterte die Angriffe von Talk or Listen und Moonlight Spirit mühelos. Außen brachte Cristian Demuro jedoch Quest the Moon immer besser in Schwung und 200 Meter vor dem Ziel an die Seite von Khagan. Mit zunehmender Distanz wurde unser Schützling immer zwingender, so dass er auf den letzten 100 Metern sogar noch sehr leicht von seinem Gegner davonzog.

Mit dieser beeindruckenden Leistung können wir nun optimitisch gen Hamburg zum Deutschen Derby blicken, was Quest the Moon nach Stand der Dinge nun direkt ansteuern wird.

Wai Key Star und Runnymede in Zürich ohne Probleme

Zürich-Dielsdorf, 5. Mai 2019 - In Vorbereitung auf ihre nächsten Aufgaben am 2. Juni in Iffezheim reisten Wai Key Star und Runnymede am vergangenen Sonntag nach Zürich-Dielsdorf, wo auf dieser schönen Anlage somit zum ersten Mal Pferde aus unserem Stall an den Start kamen. Die Bedingungen waren perfekt, beide Aufgaben schienen schon im Vorhinein machbar zu sein, der Boden war elastisch und die Kursführung linksherum sowie der zeitliche Abstand natürlich auch passend im Hinblick auf das Frühjahrs-Meeting in vier Wochen. Mit Cristian Demuro konnte zudem einer unser Lieblings-Reiter gebucht werden.

 

Der italienische Spitzen-Jockey servierte zunächst einmal Wai Key Star ein Rennen nach Mass. Im mit 30.000 Franken dotierten Großen Preis der Stadt Zürich ritt er den Soldier Hollow-Sohn mit großen Vertrauen. Ohne Panik versteckte er den 18:10 Favoriten am Ende des Achterfeldes und wartete mit seinen Angriff bis in die mit 400 Meter doch recht kurze Zielgerade ab. Was der Hengst dort bei seinem Jahresdebüt bot, war schlichtweg sensationell. In wenigen Galoppsprüngen überholte Wai Key Star trotz seines Höchstgewichtes von 62 Kilo das gesamte Feld und sprintete einem beeindruckenden Sieg vor der guten Sweet Soul Music, die mehrfach listenplatzierte Stute hatte 6 Kilo weniger im Sattel, entgegen.

 

Unser Neuzugang von der Tattersalls-February-Sales Runnymede kann sich nach dem zweiten Sieg für unser Quartier nun schon Klassischer Sieger nennen: Die Swiss 2000 Guineas über die Meile waren für den Dansili-Sohn letztlich nur eine Formalität. Runnymede wurde in dem kleinen Fünferfeld bis auf 11:10 am Toto auf Sieg heruntergewettet und entsprechend dem großen Vertrauen der Wetter problemlos war die Lage im Rennen. Zunächst abwartend, ergriff Cristian Demuro im Schlußbogen die Initiative und im Handumdrehen war die Sache geregelt. Unangefasst mit zweieinhalb Längen war der Dreijährige im Ziel vor den Lokalmatadoren Zandvoort und Muddy Waters. Eine in Zukunft weitere Distanz kommt Runnymede sicher noch mehr entgegen, so dass wir mit ihm optimitisch auch schwerere Aufgaben anpeilen können.

Quest the Moon gibt ein gutes Saisondebüt

München, 1. Mai 2019 - Wie unser Stallcrack Quest the Moon seinen ersten Saisonstart im Bavarian Classic absolvieren würde, wurde von unserer Seite schon mit großer Spannung entgegen gesehen. Und der Sea the Moon-Sohn erfüllte als Zweiter alle unsere Erwartungen. Nach dem langen wechselhaften Winter sind unsere Pferde gut drei bis vier Wochen später dran als im Vorjahr. Deshalb war uns auch klar, dass Quest the Moon für das Gruppe 3-Rennen am 1. Mai noch nicht hundertprozentig fit sein würde. Letztendlich musste er sich nur dem Favortin Django Freeman, dem er in der Zielgeraden lange Paroli bieten konnte, geschlagen geben und blieb aber seinerseits klar vor dem ebenfalls hochgehandelten Dschingis First.

 

Quest the Moons Reiter Pat Cosgrave, der dem Hengst unterwegs ein perfektes Rennen an dritter Position an der Innenkante servierte, war anschließlich auch voll des Lobes über seinen Partner. Wie es mit Quest the Moon weitergeht, werden wir in den nächsten Tagen entscheiden. Er verfügt über eine Nennung für das Italienische Derby am 19. Mai und für das Französische Derby am 2. Juni. Am wahrscheinlichsten wird er jedoch mit Hinblick auf einen Start beim Deutschen Derby in Hamburg Anfang Juli das Derby-Trial in Iffezheim am 2. Juni ansteuern.

Runnymede spielt Zukunftsmusik

Lyon-Parilly, 11. April 2019 - Nur zwei Tage länger als im letzten Jahr mussten wir in dieser Saison auf unseren ersten Sieger warten. Wie im Vorjahr war dieser wieder in unserem Nachbarland Frankreich fällig, wurde vom Italiener Cristian Demuro geritten und kam gleich in einer besseren Prüfung zustande. Nachdem Attentionadventure, der noch am 5. April als Zweiter nach zehnmonatiger Pause ein starkes Comeback gegeben hat, vor Jahresfrist gleich in einer Quinte-Prüfung triumphieren konnte, sorgte diesmal der Neuzugang Runnymede in einem Classe 2-Rennen für Dreijährige für den Auftakt-Treffer.

 

Der Dansili-Sohn, der erst Anfang Februar auf einer Auktion in Newmarket aus dem Angebot der Juddmonte-Farms von uns für den Stall Salzburg gekauft wurde, hinterlies in der mit 22.000 Euro dotierten Prüfung über die Meile, die mit acht Siegern und zwei bereits in Grupperennen erprobten Kandidaten glänzend besetzt war, einen gewaltigen Eindruck und empfahl sich nachhaltig für bessere Aufgaben.

 

Runnymede hatte unterwegs an fünfter Stelle zwar stets eine gute Lage, fand aber in der Zielgerade lange keine freie Passage. Die Lücke öffnete sich erst zirka 200 Meter vor dem Ziel, worauf der Hengst mächtig anzog und sich noch sicher gegen die Favoritin Kanuka durchsetzte. Auf den nächsten Plätzen folgten die Starter aus den großen Quartieren von Henri-Alex Pantall, Henri Devin und Jean-Claude Rouget.

 

Als nächste Aufgabe hat Runnymede nun die Swiss 2000 Guineas in Zürich am 5. Mai oder eine ähnliche Prüfung am 8. Mai wieder in Lyon im Visier mit Hinblick auf einen Start im Baden-Badener Frühjahrs-Preis (Gruppe 3).

Night Music ist Champion-Stute 2018 in Deutschland und Italien

2. Februar 2019 - Ende Januar wurden die World Thoroughbred Rankings 2018 veröffentlicht, nachdem diese traditioniell im Dezember in Hong Kong bei einer Konferenz von den Handikappern der führenden Rennsportnationen festgelegt wurden. Hocherfreulich aus unserer Sicht, dass sich die Herren einig waren, dass Night Music im vergangenen Jahr die beste Stute war, die in Deutschland und Italien gelaufen ist und dies sogar eindeutig. 

 

Mit einem Rating von 111 bzw. einem GAG von 95,5 kg wurde Night Music in Deutschland 1 Kilo höher eingestuft als die vierjährige von Peter Schiergen trainierte Navaro Girl sowie die beiden klassischen Siegerinnen Nyaleti (German 1000 Guineas) und Well Timed (Preis der Diana).

 

Als Siegerin des Gran Premio di Milano und des Premio Federico Tesio auf Gruppe 2-Ebene bekam die Sea the Stars-Tochter auch in Italien zu Championats-Ehren und ihre Leistungen dort wurden höher eingestuft als der Gruppe 1-Sieg der Engländerin God Given im Premio Lydia Tesio in Rom.

 

Nach ihrer großartigen Halbschwester Night Magic mit Night Music eine weitere Champion-Stute im Stall gehabt zu haben, macht uns natürlich sehr stolz.

Hocherfolgreiche Saisonbilanz 2018

Das RTC-Team: Hans-Gerd Wernicke, Trainerin Sarah Steinberg und Racing Manager Harald Schneider mit Zukunfts-Rennen Sieger Quest the Moon unter Oisin Murphy

1. Januar 2019 - Zwölf Jahre nach ihrer Gründung hat die Rennpferde Trainings-Center GmbH den Sprung in die Spitzengruppe der deutschen Trainingsquartiere geschafft. Unsere Trainerin Sarah Steinberg gewann mit den Pferden der RTC GmbH im vergangenen Jahr bei 108 Starts 27 Rennen, weitere 55 Mal waren ihre Schützlinge in den Geldrängen zu finden. In der Statistik der In- und Auslandsgewinne der deutschen Trainer steht Sarah Steinberg mit 633.540 Euro an siebter Stelle und in der Statistik der Auslandsgewinne sogar an Position drei. Mit 25 Prozent Siege zu Starts im Inland und 30 Prozent Siege zu Starts im Ausland hat Sarah Steinberg den besten Durchschnitt unter ihren Kollegen in den Top 10 der deutschen Trainer. 

 

Die Pferde der RTC GmbH gewannen im Jahr 2018 im Schnitt pro Start 5.866,11 Euro, was Platz 1 (vor Markus Klug, Andreas Wöhler und Jean-Pierre Carvalho) in den Top 20 der deutschen Trainingsquartiere bedeutet. Noch beeindruckender ist die Bilanz der RTC-Starter im Ausland: Bei 60 Starts gewannen die von Sarah Steinberg betreuten Pferde im Schnitt 8.574,66 Euro pro Start, dass ist um über 5.000 Euro mehr pro

Start als die beiden nächstbesten Quartiere (Waldemar Hickst mit 3.401,71 Euro und 158 Starts sowie Henk Grewe mit 3.228,76 Euro und 198 Starts) unter den zehn erfolgreichsten deutschen Trainern im Ausland.

 

Eng mit der Erfolgsbilanz der RTC GmbH ist natürlich der Stall Salzburg (4 Siege in Grupperennen) verbunden, der im Jahr 2018 sechzehn Rennen gewann, in der deutschen Besitzer-Statistik mit 526.990 Euro Gewinnsumme im In- und Ausland Platz drei hinter Gestüt Röttgen und Stall Ullmann belegt und der erfolgreichste deutsche Besitzer 2018 im Ausland ist. Stall Salzburgs Night Music gewann bei fünf Starts viermal in Italien und ist mit 217.080 Euro gewinnreichstes deutsches Pferd 2018 im Ausland. Quest the Moon ist mit 90.400 Euro zweitgewinnreichster Zweijähriger Deutschlands und sollte ein hoffnungsvoller Wechsel für das neue Jahr sein. Auch Wai Key Star, der unter der Regie von Sarah Steinberg zu alter Stärke zurück fand, war mit 73.680 Euro ein Großverdiener. Der Soldier Hollow-Sohn bleibt als Sechsjähriger eine weitere Saison in Training.

 

Dagegen haben Night Music und Clearly im Dezember den Rennstall verlassen und wurden von der RTC GmbH auf der Arqana Breeding Stook Sale in Deauville mit großem Erfolg präsentiert. Night Music wechselte für 700.000 Euro den Besitzer und bleibt als Zuchtstute in Frankreich. Ein Züchtersyndikat um Pierre Talvard bekam den Zuschlag und das Haras du Cadran in der Normandie ist die neue Heimat der famosen Sea the Stars-Tochter. Die Invincible Spirit-Tochter Clearly blieb für uns im letzten Jahr zwar sieglos, war jedoch listenplatziert und zweimal Vierte in Grupperennen. Nach ihrem Ankauf durch die RTC GmbH für den Stall Salzburg in Newmarket vor gut 13 Monaten hat sich Clearlys Marktwert dadurch natürlich groß gesteigert. Bei 310.000 Euro fiel bei ihr der Hammer. Clearly wird die Reise nach Australien antreten, wo auch sie für ihren neuen Besitzer sofort ins Gestüt wechseln wird.

Night Music, präsentiert von der RTC GmbH, ist mit 700.000 Euro das viertteuerste Pferd bei der Arqana Breeding Stock Sale am 8. Dezember 2018 in Deauville

Quest the Moon und Night Music mit Top-Leistungen in Mailänder Gruppe-Rennen

Mailand, 21. Oktober 2018 - Es war ein ganz besonderer Sonntag in San Siro, fünf Gruppe- und ein Listenrennen standen an diesem Renntag auf dem Programm und in zwei der drei Hauptrennen des Tages (alle Gruppe 2)  standen unsere Pferde sogar in der Favoritenrolle. Trotz herausragender Leistung beider Pferde reichte es diesmal jedoch nur für eine gute Platzierung unserer Schützlinge.

 

Zunächst traf Quest the Moon im mit 286.000 Euro dotieren Gran Criterium, dem wichtigsten Rennen für zweijährige Pferde Italiens über 1500 Meter der Pista Media, auf sechs frische Sieger, darunter dem Engländer Leroy Leroy und dem von Andreas Wöhler in Gütersloh trainierten Revelstoke. Am Ende war es aber der Italiener Mission Boy, der sich als einen Tick zu stark für unseren Sea the Moon-Sohn erwies.

Nach einen Rennen in zweiter Position neben dem führenden Engländer griff Quest the Moon in der Zielgeraden an und übernahm kurz die Führung, konnte sich aber nie recht lösen. Im Gegenteil er musste sich Angriffen von beiden Seiten erwehren und schien kurz sogar nicht mal für eine Platzierung in Frage zu kommen. Mit großen Kampfgeist und starken Hilfen seines Jockeys Oisin Murphy rappelte sich Quest the Moon noch einmal auf und griff sogar den mit viel Speed vom Ende des Feldes heranbrausenden Sieger Mission Boy noch einmal an, so dass am Ende nur ein Hals zum Sieg fehlte. Eine halbe Länge dahinter folgte der außen kurz brandgefährlich wirkende Revelstoke einen Kopf vor Out of Time und Frozen Juke knapp dahinter.

 

Eine gleichvoll großartige kämpferische Vorstellung gab Night Music bei ihrem dritten Platz im Gran Premio del Jockey Club Italia auf der Pista Grande über 2400 Meter gegen die Hengste Raymond Tusk und Walsingham, denen sich die "Königin von San Siro" jeweils um ein halbe Länge geschlagen geben musste.

Night Music musste sich somit beim sechsten Start auf ihrer Lieblingsbahn erstmals geschlagen geben, ein Zacken ist ihr dabei jedoch nicht aus der Krone gebrochen. Der Sieger Raymond Tusk ist ein progressiver Dreijähriger, der laut seines Trainers viel besser ist als sein zuletzt errungener sechster Platz im Englischen St. Leger vermuten ließ und der von Peter Schiergen in Köln trainierte Walsingen ist immerhin eines der besten älteren Pferde Deutschlands.

 

Auf dem aufgewühlten und doch schon sehr weichem Geläuf, das für unsere Stute auch schon kaum mehr passend war, übernahm Jamie Spencer im Sattel von Raymond Tusk gleich das Kommando, blieb auf der Suche nach besseren Boden jedoch auf der langen Gegengeraden ganz aussen, in seinem Fahrwasser folgte dann Night Music vor Presley und Walsingham, während der zweite Italiener Wiesenbach innen ganz alleine galoppierte. In der Zielgeraden war Night Music innen von Raymond Tusk gleich in Angriffsposition und attakierte den Hengst die ganze Gerade herunter und war auch zumindest schon gleich auf, aber der von Richard Hannon trainierte High Chaparal-Sohn fand immer wieder neue Reserven. Ganz zum Schluss lief auch noch Walsingham, der ganz außen angriff und den geschonteren Rennverlauf hatte, an Night Music vorbei. Oisin Murphy war wieder voll des Lobes über Night Music´s Charakter: "She ran a cracker and her heart out. She fought the whole straight but Jamie´s horse was just a bit stronger on the day and this ground", waren seine Worte beim Absatteln.

 

Damit hat Night Music zumindest in Europa ihre Rennkarriere beendet, ob sie im Dezember noch einmal in Hongkong an den Start kommt, hängt von einer Einladung dorthin ab und ob sie sich bis dahin noch in Form befindet. Bei neun Starts für unser Quartier gewann die Sea the Stars-Tochter für den Stall Salzburg sechs Rennen (davon zwei Gruppe 2- und zwei Listenrennen) und 241.580 Euro.

 Night Music gibt erneut in Mailand den Ton an

Mailand, 23. September 2018 - Auch bei ihrem fünften Start auf der Mailänder Rennbahn San Siro blieb Stall Salzburgs Night Magic dort ungeschlagen! Im traditionsreichen Premio Federico Tesio (Gruppe 2 - 2200 Meter) zeigte die Sea the Stars-Tochter vielleicht sogar ihre bisher beste Leistung überhaupt. Auf passenden gutem Boden hatte Night Music, erstmals von dem Franzosen Alexis Badel geritten, überhaupt keine Mühe um gegen Presley und ihrem Stallgefährten Wai Key Star zu gewinnen. 70.000 Euro betrug die Siegprämie für die Gala-Vorstellung der fünfjährigen Stute.

 

Lediglich fünf Pferde kamen in der Gruppe 2-Prüfung an den Start, darunter mit den beiden Botti-Schützlingen Mac Mahon (Derby-Sieger von 2017) und Presley jedoch die zwei derzeit besten Steher Italiens. Eigentlich sollte ja aus unserem Stall nur Wai Key Star an den Ablauf kommen und Night Music am gleichen Tag im Kölner Preis von von Europa laufen. Da im Rheinland aber schon seit Mitte der Woche für Sonntags Starkregen (der dann auch wirklich die Weidenpescher Rennbahn in eine Sumpflandschaft verwandelte) angekündigt war, haben wir uns auch mit der Stute für einen Start in Mailand entschieden und zusätzlich noch Edington als ihren Pacemaker ins Rennen geschickt.

 

Der Rennverlauf ist schnell erzählt: Presley sprang am besten ab und übernahm unter Cristian Demuro gleich das Kommando, Edington kam dagegen wie meist etwas schwer in die Gänge war aber bald außen an der Seite des Pacemakers zu sehen, in seinem Fahrwasser dann Night Music gefolgt von Mac Mahon und Wai Key Star am Ende des kleinen Feldes. An dieser Reihenfolge änderte sich nichts bis zur 600 Meter-Marke in der 850 Meter langen Zielgeraden, als Cristian Demuro mit Presley sich noch einmal frei machen konnte und und die beiden auf einmal drei Längen Vorsprung hatten. Alexis Badel hatte Night Music nun aber ebenfalls in Schwung gebracht und 200 Meter vor der Linie war Presley gestellt. Fast verhalten löste sich Night Music dann noch mit dreieinhalb Längen Vorsprung bis ins Ziel. Wai Key Star enttäuschte in keinster Weise und hätte mit starken Schlußakkord fast noch Presley erreicht. Ohne ersthafte Chance blieb Mac Mahon als Vierter und Edington erfüllte brav sein Pensum nicht weit dahinter. Für Night Music war es der siebte Sieg beim 14. Start (der sechste Sieg beim 8. Start unter unserer Regie) in ihrer Karriere und sie schraubte ihre Gewinnsumme auf über 200.000 Euro.

 Dritter Gruppe-Treffer 2018! Quest the Moon siegt im Zukunft-Rennen

Stall Salzburg wird Meetings-Champion der "Großen Woche"

Iffezheim, 2. September 2018 - "He is a perfect racehorse", das waren die ersten Worte von Oisin Murphy noch auf dem Geläuf, als er gerade mit Quest the Moon das Wackenhut Mercedes Benz-Zukunftsrennen gewonnen hatte. Noch nie zuvor konnte ein in Riem trainiertes Pferd zweijährig ein Grupperennen gewinnen. Dieses Kunststück gelang nun unserer Trainerin Sarah Steinberg zum ersten Mal überhaupt in der über 120-jährigen Geschichte der Riemer Trainings-Anlage.

 

Vergessen ist natürlich das Pech, das Quest the Moon bei seinem ersten Start fünf Wochen zuvor hatte, zu groß ist die Freude über diesen großartigen Erfolg. Mit Stolz kann man auch berichten, solch ein tolles Pferd im Stall zu haben, weil Quest the Moon von Racing Manager Harald Schneider zusammen mit Agent Andreas Löwe im letzten Jahr auf der BBAG Herbstauktion für 67.000 Euro für den Stall Salzburg gekauft wurde. Und dass sich Mut auch machmal auszahlt, sollte ebenfalls nicht unerwähnt bleiben, denn anstatt mit dem Sea the Moon-Sohn in einem Maidenrennen anzutreten, hatten wir uns entschlossen, ihn in dieser mit 55.000 Euro dotierten Traditions-Prüfung nachzunennen.

 

Doch nun zum Rennverlauf: Ausnahmsweise erwies sich die äußerste Startnummer 8 diesmal als Glücksfall. Denn über die 1400 Meter Distanz konnte Quest the Moon die ersten 500 Meter auf dem ansonsten ziemlich ramponierten Geläuf außen ungestört auf noch relativ unbeschadetem Grün galoppieren und seinen Rhythmus finden. Planmäßig drückte Oisin Murphy dann bereits Mitte des Schlussbogens auf die Pace, um das Stehvermögen seines Schützlings auszuspielen und sich in der Zielgeraden die wichtigen Außenrails zu sichern. Den Rest machte dann Quest the Moon, von seinem Jockey prächtig unterstützt, mit unbändigen Einsatz. In einen wirklich sehenswerten Finish kämpfte er in der Zielgeraden die tapfere, vom Start weg führende englische Gaststute I´ll Have Another und die dazwischen mächtig angreifende Favoritin Peace of Paris nieder und streckte genau im Ziel den Kopf nach vorne.

Brillianter Start bei der "Großen Woche". Zwei Starter - zwei Sieger:

Wai Key Star gewinnt Grupperennen und The Way of Bonnie legt überlegen seine Maidenschaft ab

Iffezheim, 25. bzw. 26. August 2018 - Mit großen Hoffnungen hatten wir Stall Salzburgs Wai Key Star am letzten Sonntag im Juli in Riem nach seinem so überzeugenden Sieg im Juni in Saint Cloud im Großen Dallmayr-Preis (Gruppe 1) gesattelt, doch nach zu offensivem Ritt ist er damals an der Taktik und am Rennverlauf gescheitert und landete dort nur auf dem sechsten Rang. Nun, vier Wochen später, stellte der Soldier Hollow-Sohn diese Form wieder richtig und zwang im Großen Sparkassen-Preis (Gruppe 3 - 2000 Meter - 55.000 Euro) mit einer kämpferischen Glanzleistung den Favoriten Va Bank, der in München noch knapp sechs Längen vor ihm einkam, knapp in die Knie.

 

Der relativ unbekannte, für uns allerdings in dieser Saison bereits bei zwei Ritten jeweils erfolgreiche französische Jockey Bertrand Flandrin machte im Sattel von Wai Key Star diesmal alles richtig: Er ließ den Hengst im Achterfeld ruhig auf die Beine kommen und verfolgte unterwegs, immer im Fahrwasser von Va Bank gelegen, abwartend das Geschehen. Erst in der Zielgeraden griff er dann an Va Banks Außenseite an und die beiden Hengste lieferten sich einen Endkampf auf biegen und brechen mit dem besseren Ausgang für uns. Klar dahinter folgte Itobo auf dem dritten Platz während der hochgehandelte Devastar und der Vorjahres-Sieger Palace Prince nie in die Entscheidung eingreifen konnten.

 

Der Handikapper bewertete die Leistung von Wai Key Star mit 95,6 kg GAG, womit der Champion-Dreijährige über die Mitteldistanz von 2015 bis auf 1,5 Kilo wieder an seine alte Bestmarke heran kommt.  

 

Als völlig überlegenen Sieger konnten wir dann am nächsten Tag The Way of Bonnie vom Geläuf abholen. Unter Adrie de Vries gewann der dreijährige Thewayyouare-Sohn nach zahlreichen sehr guten Platzierungen bei seinem sechsten Lebensstart sein erstes Rennen. Über die 2200 Meter Distanz auf Warten geritten, explodierte The Way of Bonnie in der Zielgeraden förmlich und auf der Linie trennten den Hengst des Stalles Salzburg fünf Längen vor dem als fast unschlagbar gehandelten 16:10 Favoriten Guiri und den stark laufenden Valduro. 84 Kilo GAG war dem Handikapper diese Leistung wert. Als nächstes geht es für den Hengst nun in drei Wochen ins Östereichische Derby nach Ebreichsdorf.

Quest The Moon debütiert vielversprechend

München-Riem, 29. Juli 2018 - Mehr als unglücklich erwies sich der Rennverlauf für unseren ersten Zweijährigen-Starter der Saison, Stall Salzburgs Quest the Moon hätte sein erstes Rennen ansonsten wohl kaum verloren. Zunächst musste der Sea The Moon-Sohn alleine immer durch die dritte Spur galoppieren bevor er Eingangs der Zielgerade durch den wegbrechenden Gallardo bis an die Außenrails mitgenommen wurde und dadurch viel Boden und Schwung verlor. Quest the Moon packte danach im Stil eines sehr guten Pferdes jedoch noch einmal groß an, konnte den enteilten Django Freeman jedoch nicht mehr erreichen, zumal er bei seinem Schlußspurt nicht gerade blieb und auch wieder einige Spuren nach innen lief.

Night Music gewinnt den Gran Premio di Milano!!!

Mailand, 1. Juli 2018 - Stall Salzburgs Night Music krönt ihre bisherige Laufbahn und siegt unter dem 22-jährigen irischen Jockey Oisin Murphy zum ersten Mal in einen Grupperennen. Bei dem Erfolg über den amtierenden italienischen Derby-Sieger Summer Festival zeigte die fünfjährige Sea The Stars-Tochter einmal mehr ihre Klasse und ihre Vorliebe für den Kurs auf der "Pista Grande" der Mailänder Rennbahn, auf dem sie nun auch bei ihrem vierten Auftritt ungeschlagen blieb. Night Music profitierte aber auch von einem perfekten Teamwork: Denn ihr Stallgefährte Edington sorgte unter René Piechulek dafür, dass das Tempo unterwegs nie abflaute, damit eine reell gelaufene 2400 Meter-Prüfung gelaufen wurde und am Ende das beste Pferd gewinnen konnte.

 

Im Vorfeld der mit über 200.000 Euro dotierten Tradionsprüfung, die seit 1889 gelaufen wird, lief im kleinen Sechserfeld schon alles auf ein Duell zwischen Summer Festival und Night Music heraus und das Ergebnis schien nicht zuletzt von der Taktik abzuhängen, denn sowohl der von Alduino Botti trainierte Derby-Sieger als auch seine beiden Trainingsgefährten Presley und Together Again mussten trotz ihrer Klasse noch das nötige Stehvermögen für die 2400 Meter-Distanz unter Beweis stellen. Deshalb war auch die Teilnahme unseres zweiten Startes Edington so wichtig, denn als ausgewiesener Distanz-Spezialist hatte er die Aufgabe für ein gutes Tempo zu sorgen und dies machte sein Jockey René Piechulek perfekt, so dass am Ende eine schnelle Zeit von 2.27,3 auf dem stark bewässerten Geläuf herauskam.

 

Zum Rennverlauf: Night Music sprang gut aus der Startmaschine ab, während Edington etwas zögerlich auf die Beine kam, aber schnell an die Seite des Pacemakers Aethos beordert wurde. Zwei Längen hinter Edington reihte sich der 18:10 Favorit Summer Festival ein und in seinem Fahrwasser Night Music, die 22:10 am Toto notierte. Innen neben Night Music lag Together Again und am Ende mit etwas Abstand folgte Presley, der entgegen seiner sonstigen Eigenart diesmal extrem auf Warten geritten wurde. Ohne großartige Positionsveränderungen, nur dichter zusammen geschlossen, erreichte das Sechserfeld die 800 Meter lange Zielgerade. An der 600 Meter-Marke griff Cristan Demuro mit Summer Festival an und hatte das bis dahin führende Duo schnell passiert. Night Music konnte mühelos folgen und Oisin Murphy setzte auf der Stute genau an der 400 Meter-Marke zum entscheidenden Angriff an. 200 Meter leistete der Derby-Sieger erbitternden Wiederstand, dann musste er die Segel streichen und Night Music lief einem leichten Sieg entgegen. Presley hatte den geschontesten Rennverlauf und holte sich mit viel Speed den dritten Platz. Dahinter kämpfte Edington tapfer bis ins Ziel und wurde mit dem vierten Geldrang belohnt.

 

Oisin Murphy´s Kommentar beim Interview: "Night Music ist eine sehr gute und tapfere Stute, die 2400 Meter optimal durchhält. Ich bedanke mich bei Besitzer und Trainer, die mir die Möglichkeit gegeben haben so eine tolle Stute reiten zu dürfen. Sie hat ein wundervolles Pedigree und ich denke sie hat auch solide Chancen in Rennen wie den Yorkshire Oaks in England".

 

Night Music war erst die dritte Stute, die dieses Rennen gewinnen konnte und die Erste, die es mit 5 Jahren tat. Sie wird nun erstmal eine kleine Pause erhalten und wenn alles nach Plan verläuft, wird Night Music als nächstes Ziel am 24. August die besagten Yorkshire Oaks auf Gruppe 1-Ebene ansteuern.

Doppelpack in Saint Cloud: Wai Key Star strahlt hell und Point Blank einfach großartig

Saint Cloud, 25. Juni 2018 - Mit einer hundertprozentigen Ausbeute machten sich unsere beiden Starter auf der großen Prestigebahn im Pariser Vorort an der Seine am gestrigen Montag wieder auf die Heimreise. Dabei gaben sowohl Wai Key Star als auch Point Blank bei strahlenden Sonnenschein eine wahre Galavorstellung.

 

Zunächst siegte Stall Salzburgs fünfjähriger Hengst Wai Key Star im mit 28.000 Euro dotierten Prix Querido, einer Course D-Prüfung über 2100 Meter, überlegen mit viereinhalb Längen vor dem Favoriten Soleil Marin, den André Fabre für Godolphin trainiert und der im Vorjahr noch auf Gruppe 3-Ebene erfolgreich war. Zum ersten Mal seit seiner dreijährigen Kampagne zeigte der Soldier Hollow-Sohn endlich wieder seinen famosen Endspeed. Zwar hatte Wai Key Star auch bei seinen ersten beiden Starts für unser Quartier bei zwei Platzierungen in Mailand gute Leistungen gezeigt, so ganz überzeugen konnte er dabei jedoch nicht.

 

Diesmal auf einem von ihm bevorzugten Linkskurs sah die Sache schon ganz anders aus. Von Cristian Demuro planmäßig extrem auf Warten geritten, explodierte Wai Key Star Eingangs der Zielgerade an der 500 Meter-Marke förmlich und hatte die Sache innerhalb von 200 Metern erledigt und seine sechs gewiß nicht schlechten Gegner im Griff. Cristian Demuro war nach dem Rennen ziemlich angetan von der Vorstellung seines Partners.

 

Nach dieser Vorlage wollte natürlich auch Point Blank nicht nachstehen. In den Farben von Kurt Fekonja holte sich der Zehnjährige ein über wiederum 2100 Meter führendes Verkaufsrennen für Nachwuchsreiter ebenfalls ziemlich spektakulär. Eigentlich ist Point Blank ja ein Pferd das gerne im Vordertreffen galoppiert. Rennen dieser Art haben aber oft ihre eigene Gesetze und werden häufig zu schnell angegangen. So war es auch diesmal und deshalb war die Entscheidung von Mickaelle Michel im Sattel des Wallachs goldrichtig, ihren Partner erstmal abwartend im Hintertreffen des Zwölferfeldes zu platzieren. Als es in der Zielgeraden dann zur Sache ging, drehte Point Blank von seiner jungen hochtalentierten Reiterin prächtig unterstüzt auf der Aussenseite groß auf, schluckte einen Gegner nach dem anderen und siegte noch sehr deutlich mit drei Längen Vorsprung.

 

Night Music spielt Katz und Maus mit ihren Gegnerinnen

Mailand, 10. Juni 2018 - In beeindruckender Manier wiederholte Stall Salzburgs Night Music ihren Vorjahressieg im mit 42.900 Euro dotierten Premio Paolo Mezzanotte auf Listenebene über 2200 Meter. Unter René Piechulek gewann die Sea The Stars-Tochter völlig überlegen mit dreieinhalb Längen Vorsprung auch ihr drittes Rennen in Folge auf der Mailänder Prachtbahn. Die als Favoritin ins Rennen gegangene von Andreas Suborics in Köln trainierte Son Macia, immerhin eine mehrfach in Grupperennen platzierte und damit bestens erprobte Klassestute, hatte dem Antritt von Night Music auf den letzten 200 Metern vor dem Ziel nichts entgegen zu setzen, blieb aber ihrerseits ebenfalls dreieinhalb Längen vor dem restlichen Feld.

 

Mit einem dritten Platz im zur Gruppe 3 zählenden Premio Ambrosiano zog sich auch Wai Key Star sehr gut aus der Affäre. Mit dem Sieg hatte der Soldier Hollow-Sohn bei seinen zweiten Start nach langer Pause zwar nichts zu tun, mit großen Einsatz erkämpfte er sich zwei Längen hinter dem Sieger Together Again jedoch kurz vor der Linie das dritte Preisgeld und verhinderte dadurch einen dreifachen Triumph von Trainer Alduine Botti.

 

Mehr als achtbar war auch das Abschneiden von Abiona als Schste in den Oaks d´Italia. In dem mit über 400.000 Euro dotierten Klassiker auf Gruppe 2-Ebene war die Jukebox Jury-Tochter als Sechste der 12 Teilnehmerinnen nur einen Wimpernschlag vom Vierten Geld entfernt. Mit der von Andreas Wöhler trainierten Sand Zabeel gewann zum zehnten Mal in den letzten 20 Jahren wieder eine deutschen Stute dieses bedeutende Rennen. Zweite wurde die Favoritin Flower Party vor der von Frankie Dettori gerittenen ebenfalls am Toto stark beachteden Sladina. Dahinter folgten dann Lapulced Àcqua, Wonder of Lips und Abiona nur um kurzen Kopf und Kopf getrennt vor dem restlichen Feld.

 

Lord Roderick is back with a bang!

Iffezheim, 30. Mai 2018 - Seit elf Monaten hatte Stall Wo laufen sie denn?`s Lord Roderick keine Rennen mehr bestritten. Nach seiner rätselhaften Vorstellung am 28. Juni des vergangenen Jahres als Mitfavorit in einer Quinte-Prüfung in Maisons-Laffitte war mit dem Roderic O´Connor-Sohn monatelang nichts mehr anzufangen. So entschloss man sich im Herbst schließlich auch zur Kastration. Als Wallach zeigte Lord Roderick uns im Frühjahr endlich wieder seinen alten "sparkle", so dass wir nicht ohne Hoffnung zum Frühjahrs-Meeting reisten.

 

Im Hauptrennen des ersten Meeting-Tages, der Freundeskreis-Trophy, einem mit 22.500 Euro dotierten Ausgleich 1 über 1600 Meter, wurde Lord Roderick trotz erwiesener Maßen bester Klasse im Feld, wohl aufgrund der Pause, am Totolisator ziemlich unterschätzt. Unsere Trainerin hat aber schon mehrmals bewiesen, dass sie ein Pferd nach einer längeren Rennbahnabstinenz topfit an den Start bringen kann.

 

Und Lord Roderick war in Form und wie: Von René Piechulek stets an der Innenkante sparsam auf Warten geritten, zündete Lord Roderick trotz eher flauer Pace unterwegs und Spurwechsel in der Zielgeraden, zirka 150 Meter vor dem Ziel den "Turbo". Mit seinem Markenzeichen, einen bestechenden Endspeed, siegte er schließlich noch leicht mit einer Länge vor der Mitfavoritin Clear For Take Off unter Andrasch Starke, die eigentlich schon wie die sicheren Sieger aussahen.

 

Den größten Sieges-Jubel wird es wohl in Griechenland gegeben haben, wo sich Besitzerfamilie Sundermann derzeit im Urlaub befindet. Übrigens zum wiederholten Mal bei einem Erfolg eines ihrer Pferde.

Night Music siegt im Handgalopp - Abiona wird Dritte auf Listenebene

Mailand, 19. Mai 2018 - Der Tag verlief zunächst einmal gar nicht optimal. Sarah Steinberg und René Piechulek standen auf dem Weg nach Mailand schon kurz nach zehn Uhr morgens bei Innsbruck im Stau des Pfingstverkehrs und bald war absehbar, dass sie für das Rennen von Night Music um 15.30 Uhr in San Siro nicht mehr rechtzeitg auf der Bahn sein werden. Kurzerhand wurde Luca Maniezzi, ein erfahrener Reiter der auch schon Italienischer Jockey-Champion war, telefonisch für den Ritt auf der Schimmelstute engagiert.

 

Maniezzi machte keinen Fehler und servierte Night Music einen optimalen Rennverlauf in der mit 16.500 Euro dotierten 2200 Meter-Prüfung Premio Monza für vierjährige ältere Stuten. Er ließ die Fünfjährige im kleinen Sechserfeld ruhig auf die Beine kommen und ihren Rhythmus finden. In der über 800 Meter langen Zielgeraden war Night Music, die zum ersten Mal seit vergangenen Juni wieder am Start war, gleich in guter Angriffsposition. Nur mit den Händen unterstützt lief die Sea The Stars-Tochter des Stalles Salzburg einen völlig souveränen Erfolg entgegen. Es war der dritte Sieg in Folge für die Night Magic-Schwester, mit der es nun in drei Wochen an gleich Stätte weitergehen könnte um ihren Erfolg im Premio Paolo Mezzanotte aus dem Vorjahr zu wiederholen.

 

Es war schon etwas verwegen, es mit einer Stute in einem Listenrennen zu versuchen, die bei drei Starts zuvor noch nie den Zielrichter belästigt hat. Aber unser Mut wurde belohnt und die dreijährige Jukebox Jury-Tochter Abiona erkämpfte sich unter René Piechulek mit einer überzeugenden Leistung als Dritte hinter der Favoritin Sladina und ihrer Trainingsgefährtin Lorenda aus dem Botti-Quartier im Premio Mario Incisa della Rocchetta über 2000 Meter im Zehnerfeld wertvolles Black-Type. Auch Abionas nächster Termin könnte wieder in Mailand sein, wo in drei Wochen die Oaks d`Italia anstehen und nach dem heutigen Eindruck ist zumindest die Aussicht auf eine Platzierung kein Griff nach den Sternen mehr.

Attentionadventure erster Sieger 2018

Deauville, 9. April 2018 - Lange hat es nicht gedauert, bis wir unseren ersten Sieger der Rennsaison vom Geläuf abholen konnten. Nachdem Edington bereits Anfang Januar als Dritter in einer Quinte-Prüfung in Deauville eine gute Figur abgab und nach einer kurzen Pause Royal Fox am 31. März in Chantilly bzw. The Way of Bonnie am 1. April in Mailand sich platzieren konnten, war unser vierter Saisonstarter bereits ein Volltreffer.

 

Unter Cristian Demuro gewann Stall Salzburgs Attentionadventure als 55:10 Favorit in der Normandie völlig souverän ein mit 52.000 Euro dotiertes Quinte-Handicap über 3000 Meter gegen vierzehn Konkurrenten. Auf passenden, sehr weichen Geläuf war der siebenjährige Poseidon Adventure-Sohn nach einem Blitzstart unterwegs, stets an zweiter Position zu sehen und griff Eingangs der Zielgeraden den führenden Parzival an, der sich lange tapfer wehrte, aber mit zunehmender Distanz Attentionadventure noch deutlich ziehen lassen musste. Aus guter Lage holte sich die Mitfavoritin Rouxeville zweieinhalb Längen hinter Attentionadventure noch den zweiten Platz vor Parzival.

 

Nach zahlreichen Platzierungen im letzten Jahr war es ein verdienter Erfolg für den Wallach, der stets sein Bestes gibt. Cristian Demuro meinte nach dem Rennen, dass es ganz leicht ging und ein weiterer Erfolg in dieser Klasse und auf weichem Boden durchaus möglich sein sollte. Attentionadventures Frankreich-Bilanz ist sowieso beeindruckend,  bei 12 Starts im Nachbarland siegte er dreimal und war weitere achtmal im Geld bei einer Gewinnsumme von über 80.000 Euro.

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