Rennpferde Trainings-Center GmbH
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 Direct Drive und Lissabon punkten auf der Heimatbahn

München, 14. Oktober 2018 - Für unsere Saisonsiege 25 und 26 sorgten am Sonntag in Riem Stall Südwinds Lissabon und Kurt Fekonjas Direct Drive. Zunächst gewann die vierjährige Soldier Hollow-Tochter Lissabon unter Sybille Vogt die Auftaktsprüfung des Tages relativ leicht gegen die heiße 14:10 Favoritin Miss England und ihren ihren Trainingsgefährten Nani. Die Stute die am Toto 50:10 notierte hatte eine zweimonatige Verletzungspause zu überbrücken, präsentierte sich aber in bester Verfassung und sollte nach diesem Eindruck bei den letzten beiden Renntagen in München Versäumtes nachholen können.

 

Für den Ritt auf Direct Drive im Hauptrennen des Tages, einem über 1.600 Meter führenden Ausgleich 2, haben wir extra Thore Hammer-Hansen engagiert um seine 3 Kilo Gewichtserlaubnis in Anspruch zu nehmen und genau dieser Faktor dürfte den Ausschlag zum Sieg in diesem Handikap ausgemacht haben. Der in England bei Top-Trainer Richard Hannon in Ausbildung befindliche junge Reiter servierte dem achtjährigen Wallach, der zuletzt schon in Meran toll gelaufener Zweiter war, einen Rennverlauf nach Maß. Mit starken Finish schnappte sich Direct Drive in der Zielgeraden auf kürzesten Weg angreifend auf den allerletzten Metern noch die Ittlingerin Larea, die den Sieg schon vor Augen hatte. Dritte wurde die hochgehandelte dreijährige Coppelia, die unterwegs gut und gerne 15 Längen Vorsprung hatte.

 Night Music gibt erneut in Mailand den Ton an

Mailand, 23. September 2018 - Auch bei ihrem fünften Start auf der Mailänder Rennbahn San Siro blieb Stall Salzburgs Night Magic dort ungeschlagen! Im traditionsreichen Premio Federico Tesio (Gruppe 2 - 2200 Meter) zeigte die Sea the Stars-Tochter vielleicht sogar ihre bisher beste Leistung überhaupt. Auf passenden gutem Boden hatte Night Music erstmals von dem Franzosen Alexis Badel geritten überhaupt keine Mühe um gegen Presley und ihrem Stallgefährten Wai Key Star zu gewinnen. 70.000 Euro betrug die Siegprämie für die Gala-Vorstellung der fünfjährigen Stute.

 

Lediglich fünf Pferde kamen in der Gruppe 2-Prüfung an den Start, darunter mit den beiden Botti-Schützlingen Mac Mahon (Derby-Sieger von 2017) und Presley jedoch die zwei derzeit besten Steher Italiens. Eigentlich sollte ja aus unserem Stall nur Wai Key Star an den Ablauf kommen und Night Music am gleichen Tag im Kölner Preis von von Europa laufen. Da im Rheinland aber schon seit Mitte der Woche für Sonntags Starkregen (der dann auch wirklich die Weidenpescher Rennbahn in eine Sumpflandschaft verwandelte) angekündigt war, haben wir uns auch mit der Stute für einen Start in Mailand entschieden und zusätzlich noch Edington als ihren Pacemaker ins Rennen geschickt.

 

Der Rennverlauf ist schnell erzählt: Presley sprang am besten ab und übernahm unter Cristian Demuro gleich das Kommando, Edington kam dagegen wie meist etwas schwer in die Gänge war aber bald außen an der Seite des Pacemakers zu sehen, in seinem Fahrwasser dann Night Magic gefolgt von Mac Mahon und Wai Key Star an Ende des kleinen Feldes. An dieser Reihenfolge änderte sich nichts bis zur 600 Meter-Marke in der 850 Meter langen Zielgeraden, als Cristian Demuro mit Presley sich noch einmal frei machen konnte und und die beiden auf einmal drei Längen Vorsprung hatten. Alexis Badel hatte Night Music nun aber ebenfalls in Schwung gebracht und 200 Meter vor der Linie war Presley gestellt. Fast verhalten löste sich Night Music dann noch mit dreieinhalb Längen Vorsprung bis ins Ziel. Wai Key Star enttäuschte in keinster Weise und hätte mit starken Schlußakkord fast noch Presley erreicht. Ohne ersthafte Chance blieb Mac Mahon als Vierter und Edington erfüllte brav sein Pensum nicht weit dahinter. Für Night Music war es der siebte Sieg beim 14. Start (der sechste Sieg beim 8. Start unter unserer Regie) in ihrer Karriere und sie schraubte ihre Gewinnsumme auf über 200.000 Euro.

 Vierter Saisonsieg von Lamarck im Magna Racino

Ebreichsdorf, 16. September 2018 - "Fünf Starts, vier Siege und fast 35.000 Euro Gewinnsumme, so lautet die bisherige Saisonbilanz von Kurt Fekonjas Lamarck. Bei seinem jüngsten Erfolg musste sich der fünfjährige trotz zweimonatige Pause kaum anstrengen um im Rahmenprogramm des Österreichischen Derbys das zweitwichtigste Rennen des Tages, den Racino Steher-Preis über 2000 Meter, zu gewinnen.

 

Gleich nach dem Start beorderte Tommaso Scardino den Soldier Hollow-Sohn nach vorne und kontrollierte von da an das Geschehen. Nach kurzer Aufforderung 300 Meter vor dem Ziel löste sich Lamarck dann auch dementsprechend leicht von seinen Gegner und siegte mit zweieinhalb Längen vor den beiden tschechischen Gäste Dominique und Norilisk. Der Toto zahlte magere 12:10 für Lamarck auf Sieg.

 Dritter Gruppe-Treffer 2018! Quest the Moon siegt im Zukunft-Rennen

Stall Salzburg wird Meetings-Champion der "Großen Woche"

Iffezheim, 2. September 2018 - "He is a perfect racehorse", das waren die ersten Worte von Oisin Murphy noch auf dem Geläuf, als er gerade mit Quest the Moon das Wackenhut Mercedes Benz-Zukunftsrennen gewonnen hatte. Noch nie zuvor konnte ein in Riem trainiertes Pferd zweijährig ein Grupperennen gewinnen. Dieses Kunststück gelang nun unserer Trainerin Sarah Steinberg zum ersten Mal überhaupt in der über 120-jährigen Geschichte der Riemer Trainings-Anlage.

 

Vergessen ist natürlich das Pech, das Quest the Moon bei seinem ersten Start fünf Wochen zuvor hatte, zu groß ist die Freude über diesen großartigen Erfolg. Mit Stolz kann man auch berichten, solch ein tolles Pferd im Stall zu haben, weil Quest the Moon von Racing Manager Harald Schneider zusammen mit Agent Andreas Löwe im letzten Jahr auf der BBAG Herbstauktion für 67.000 Euro für den Stall Salzburg gekauft wurde. Und dass sich Mut auch machmal auszahlt, sollte ebenfalls nicht unerwähnt bleiben, denn anstatt mit dem Sea the Moon-Sohn in einem Maidenrennen anzutreten, hatten wir uns entschlossen, ihn in dieser mit 55.000 Euro dotierten Traditions-Prüfung nachzunennen.

 

Doch nun zum Rennverlauf: Ausnahmsweise erwies sich die äußerste Startnummer 8 diesmal als Glücksfall. Denn über die 1400 Meter Distanz konnte Quest the Moon die ersten 500 Meter auf dem ansonsten ziemlich ramponierten Geläuf außen ungestört auf noch relativ unbeschadetem Grün galoppieren und seinen Rhythmus finden. Planmäßig drückte Oisin Murphy dann bereits Mitte des Schlussbogens auf die Pace, um das Stehvermögen seines Schützlings auszuspielen und sich in der Zielgeraden die wichtigen Außenrails zu sichern. Den Rest machte dann Quest the Moon, von seinem Jockey prächtig unterstützt, mit unbändigen Einsatz. In einen wirklich sehenswerten Finish kämpfte er in der Zielgeraden die tapfere, vom Start weg führende englische Gaststute I´ll Have Another und die dazwischen mächtig angreifende Favoritin Peace of Paris nieder und streckte genau im Ziel den Kopf nach vorne.

Brillianter Start bei der "Großen Woche". Zwei Starter - zwei Sieger:

Wai Key Star gewinnt Grupperennen und The Way of Bonnie legt überlegen seine Maidenschaft ab

Iffezheim, 25. bzw. 26. August 2018 - Mit großen Hoffnungen hatten wir Stall Salzburgs Wai Key Star am letzten Sonntag im Juli in Riem nach seinem so überzeugenden Sieg im Juni in Saint Cloud im Großen Dallmayr-Preis (Gruppe 1) gesattelt, doch nach zu offensivem Ritt ist er damals an der Taktik und am Rennverlauf gescheitert und landete dort nur auf dem sechsten Rang. Nun, vier Wochen später, stellte der Soldier Hollow-Sohn diese Form wieder richtig und zwang im Großen Sparkassen-Preis (Gruppe 3 - 2000 Meter - 55.000 Euro) mit einer kämpferischen Glanzleistung den Favoriten Va Bank, der in München noch knapp sechs Längen vor ihm einkam, knapp in die Knie.

 

Der relativ unbekannte, für uns allerdings in dieser Saison bereits bei zwei Ritten jeweils erfolgreiche französische Jockey Bertrand Flandrin machte im Sattel von Wai Key Star diesmal alles richtig: Er ließ den Hengst im Achterfeld ruhig auf die Beine kommen und verfolgte unterwegs, immer im Fahrwasser von Va Bank gelegen, abwartend das Geschehen. Erst in der Zielgeraden griff er dann an Va Banks Außenseite an und die beiden Hengste lieferten sich einen Endkampf auf biegen und brechen mit dem besseren Ausgang für uns. Klar dahinter folgte Itobo auf dem dritten Platz während der hochgehandelte Devastar und der Vorjahres-Sieger Palace Prince nie in die Entscheidung eingreifen konnten.

 

Der Handikapper bewertete die Leistung von Wai Key Star mit 95,6 kg GAG, womit der Champion-Dreijährige über die Mitteldistanz von 2015 bis auf 1,5 Kilo wieder an seine alte Bestmarke heran kommt.  

 

Als völlig überlegenen Sieger konnten wir dann am nächsten Tag The Way of Bonnie vom Geläuf abholen. Unter Adrie de Vries gewann der dreijährige Thewayyouare-Sohn nach zahlreichen sehr guten Platzierungen bei seinem sechsten Lebensstart sein erstes Rennen. Über die 2200 Meter Distanz auf Warten geritten, explodierte The Way of Bonnie in der Zielgeraden förmlich und auf der Linie trennten den Hengst des Stalles Salzburg fünf Längen vor dem als fast unschlagbar gehandelten 16:10 Favoriten Guiri und den stark laufenden Valduro. 84 Kilo GAG war dem Handikapper diese Leistung wert. Als nächstes geht es für den Hengst nun in drei Wochen ins Östereichische Derby nach Ebreichsdorf.

Quest The Moon debütiert vielversprechend

München-Riem, 29. Juli 2018 - Mehr als unglücklich erwies sich der Rennverlauf für unseren ersten Zweijährigen-Starter der Saison, Stall Salzburgs Quest the Moon hätte sein erstes Rennen ansonsten wohl kaum verloren. Zunächst musste der Sea The Moon-Sohn alleine immer durch die dritte Spur galoppieren bevor er Eingangs der Zielgerade durch den wegbrechenden Gallardo bis an die Außenrails mitgenommen wurde und dadurch viel Boden und Schwung verlor. Quest the Moon packte danach im Stil eines sehr guten Pferdes jedoch noch einmal groß an, konnte den enteilten Django Freeman jedoch nicht mehr erreichen, zumal er bei seinem Schlußspurt nicht gerade blieb und auch wieder einige Spuren nach innen lief.

Abiona verabschiedet sich standesgemäß aus der Maidenklasse

Vichy, 18. Juli 2018 - Als völlig überlegene Ware erwies sich Stall Salzburgs Abiona bei ihrem Abschied aus der Maidenklasse beim fünftägigen Sommer-Festival im fräzösichen Kurort Vichy. Nach ihren beiden vorzüglichen Vorstellungen in Mailand, mit einem dritten Platz auf Listenebene beim Jahrendebüt und dem sechsten Platz in den Oaks d´Italia, war die ihr diesmal gestellte Aufgabe, wie sich herausstellte, eine reine Formalität für die vom Gestüt Etzean gezogene Jukebox Jury-Tochter. Überlegen mit zweieinhalb Längen gewann Abiona als 48:10 Chance die über 2000 Meter führende und ausschließlich Stuten vorbehaltene Prüfung gegen die am Toto ebenfalls stark beachteten Sainte Cecile und Stramala.

 

René Piechulek ließ sich im Sattel der Schimmelstute auf nichts ein und konnte Abiona unterwegs an dritter, vierter Stelle auf dem schon stark strapazierten Gelauf in äußerer Spur immer ungestört in prominenter Position galoppieren lassen. Auf der 600 Meter langen Zielgeraden packte Abiona dann stark an und lief einen jederzeit ungefährdeten Sieg entgegen. Die Siegprämie für den Stall Salzburg betrug 10.500 Euro und als nächste Aufgabe wird Abiona voraussichtlich ein Listenrennen für Stuten am 15. August in Meran bestreiten.

Brave Impact gewinnt Claimer und wird verkauft

Longchamp, 12. Juli 2018 - Seinen zweiten Start unter der Obhut von Sarah Steinberg gestaltete der Montjeu-Sohn Brave Impact erfolgreich. Der Sieg im Prix de l´Arsenal, einem Verkaufsrennen über 2400 Meter, war aber auch schon wieder der letzte Auftritt für unseren Stall, denn der siebenjährige Wallach wurde nach dem Rennen für 17.777 Euro "geclaimt".

 

Jockey Eddy Hardouin teilte sich die für ihn güstig ausgesuchte Prüfung von vorne perfekt ein und bewahrte Brave Impact genug Reserven für einen sicheren Erfolg. Brave Impact war vier- bis sechsjährig für Hans-Gerd Wernicke bei Pia Brandt in Chantilly im Traininig und gewann dort drei Rennen und über 130.000 Euro an Rennpreisen und Prämien. Noch im Vorjahr war er in einem Quinte plus-Handikap in Saint Cloud erfolgreich. 

Angry Bird zurück auf der Erfolgsspur

Compiegne, 10. Juli 2018 - Sein zuletzt etwas enttäuschendes Abschneiden beim Frühjahrsmeeting in Baden-Baden stellte Stall Salzburgs Angry Bird in Frankreich postwendend wieder richtig. Mit großer Überlegenheit gewann der Zebedee-Sohn ein mit 16.000 Euro dotiertes Verkaufsrennen für Vierjährige über die Meile. Pierre-Charles Boudot, der sein erstes Rennen für unseren Stall gewann, servierte Angry Bird aber auch ein Rennen nach Maß. Der französische Champion-Jockey von 2016 versteckte den Wallach in dem auf guten Boden sehr schnell gelaufenen Rennen unterwegs im Mittelfeld in perfekter Position und brachte ihn erst Mitte der Zielgeraden auf freie Bahn. Nur mit den Händen unterstützt hatte Angry Bird die Sache dann im Handumdrehen geregelt und lief einem imponierenden Sieg entgegen. Von weit hinten verbesserte sich auch unser zweiter Starter im Rennen, sein Stallgefährte Nani mit Cristian Demuro im Sattel, in der Endphase noch sehr schön und holte sich noch den dritten Platz. Angry Bird wurde anschließend natürlich ausreichend verteidigt, so dass die drei Gebote auf ihn hoch genug waren, auf Nani erfolgte kein Gebot, somit traten beide Pferde wieder die Heimreise an.   

Lamarck holt sich seinen dritten Saisonerfolg

Aix-Les-Bains, 8. Juli 2018 - Kurt Fekonjas fünfjähriger Lamarck gewinnt beim vierten Start zum dritten Mal in diesem Jahr. Der erst im letzten September zu uns gestossene Soldier Hollow-Sohn war nach seinen Siegen in Lyon-Parilly im April und Paris-Longchamp im Juni auch im Grand Prix  d`Aix-Les-Bains, einen mit 21.000 Euro dotiereten Course D, nicht zu schlagen. Sein Jockey Bertrand Flandrin servierte Lamarck im Vordertreffer des Siebenerfeldes über die 2000 Meter-Strecke ein Rennen nach Maß. In der Zielgeraden löste sich Lamarck von Cashbag unter Sylvain Ruis, der ihm als einziger etwas entgegen zu setzen hatte, noch leicht und locker mit einer Länge Vorsprung. Zwei weitere Längen dahinter wurde der Vorjahressieger Gianyar unter Franck Blondel Dritter vor dem heißen 17:10 Favoriten Pump Pump Palace mit Marie Velon im Sattel.

Night Music gewinnt den Gran Premio di Milano!!!

Mailand, 1. Juli 2018 - Stall Salzburgs Night Music krönt ihre bisherige Laufbahn und siegt unter dem 22-jährigen irischen Jockey Oisin Murphy zum ersten Mal in einen Grupperennen. Bei dem Erfolg über den amtierenden italienischen Derby-Sieger Summer Festival zeigte die fünfjährige Sea The Stars-Tochter einmal mehr ihre Klasse und ihre Vorliebe für den Kurs auf der "Pista Grande" der Mailänder Rennbahn, auf dem sie nun auch bei ihrem vierten Auftritt ungeschlagen blieb. Night Music profitierte aber auch von einem perfekten Teamwork: Denn ihr Stallgefährte Edington sorgte unter René Piechulek dafür, dass das Tempo unterwegs nie abflaute, damit eine reell gelaufene 2400 Meter-Prüfung gelaufen wurde und am Ende das beste Pferd gewinnen konnte.

 

Im Vorfeld der mit über 200.000 Euro dotierten Tradionsprüfung, die seit 1889 gelaufen wird, lief im kleinen Sechserfeld schon alles auf ein Duell zwischen Summer Festival und Night Music heraus und das Ergebnis schien nicht zuletzt von der Taktik abzuhängen, denn sowohl der von Alduino Botti trainierte Derby-Sieger als auch seine beiden Trainingsgefährten Presley und Together Again mussten trotz ihrer Klasse noch das nötige Stehvermögen für die 2400 Meter-Distanz unter Beweis stellen. Deshalb war auch die Teilnahme unseres zweiten Startes Edington so wichtig, denn als ausgewiesener Distanz-Spezialist hatte er die Aufgabe für ein gutes Tempo zu sorgen und dies machte sein Jockey René Piechulek perfekt, so dass am Ende eine schnelle Zeit von 2.27,3 auf dem stark bewässerten Geläuf herauskam.

 

Zum Rennverlauf: Night Music sprang gut aus der Startmaschine ab, während Edington etwas zögerlich auf die Beine kam, aber schnell an die Seite des Pacemakers Aethos beordert wurde. Zwei Längen hinter Edington reihte sich der 18:10 Favorit Summer Festival ein und in seinem Fahrwasser Night Music, die 22:10 am Toto notierte. Innen neben Night Music lag Together Again und am Ende mit etwas Abstand folgte Presley, der entgegen seiner sonstigen Eigenart diesmal extrem auf Warten geritten wurde. Ohne großartige Positionsveränderungen, nur dichter zusammen geschlossen, erreichte das Sechserfeld die 800 Meter lange Zielgerade. An der 600 Meter-Marke griff Cristan Demuro mit Summer Festival an und hatte das bis dahin führende Duo schnell passiert. Night Music konnte mühelos folgen und Oisin Murphy setzte auf der Stute genau an der 400 Meter-Marke zum entscheidenden Angriff an. 200 Meter leistete der Derby-Sieger erbitternden Wiederstand, dann musste er die Segel streichen und Night Music lief einem leichten Sieg entgegen. Presley hatte den geschontesten Rennverlauf und holte sich mit viel Speed den dritten Platz. Dahinter kämpfte Edington tapfer bis ins Ziel und wurde mit dem vierten Geldrang belohnt.

 

Oisin Murphy´s Kommentar beim Interview: "Night Music ist eine sehr gute und tapfere Stute, die 2400 Meter optimal durchhält. Ich bedanke mich bei Besitzer und Trainer, die mir die Möglichkeit gegeben haben so eine tolle Stute reiten zu dürfen. Sie hat ein wundervolles Pedigree und ich denke sie hat auch solide Chancen in Rennen wie den Yorkshire Oaks in England".

 

Night Music war erst die dritte Stute, die dieses Rennen gewinnen konnte und die Erste, die es mit 5 Jahren tat. Sie wird nun erstmal eine kleine Pause erhalten und wenn alles nach Plan verläuft, wird Night Music als nächstes Ziel am 24. August die besagten Yorkshire Oaks auf Gruppe 1-Ebene ansteuern.

Doppelpack in Saint Cloud: Wai Key Star strahlt hell und Point Blank einfach großartig

Saint Cloud, 25. Juni 2018 - Mit einer hundertprozentigen Ausbeute machten sich unsere beiden Starter auf der großen Prestigebahn im Pariser Vorort an der Seine am gestrigen Montag wieder auf die Heimreise. Dabei gaben sowohl Wai Key Star als auch Point Blank bei strahlenden Sonnenschein eine wahre Galavorstellung.

 

Zunächst siegte Stall Salzburgs fünfjähriger Hengst Wai Key Star im mit 28.000 Euro dotierten Prix Querido, einer Course D-Prüfung über 2100 Meter, überlegen mit viereinhalb Längen vor dem Favoriten Soleil Marin, den André Fabre für Godolphin trainiert und der im Vorjahr noch auf Gruppe 3-Ebene erfolgreich war. Zum ersten Mal seit seiner dreijährigen Kampagne zeigte der Soldier Hollow-Sohn endlich wieder seinen famosen Endspeed. Zwar hatte Wai Key Star auch bei seinen ersten beiden Starts für unser Quartier bei zwei Platzierungen in Mailand gute Leistungen gezeigt, so ganz überzeugen konnte er dabei jedoch nicht.

 

Diesmal auf einem von ihm bevorzugten Linkskurs sah die Sache schon ganz anders aus. Von Cristian Demuro planmäßig extrem auf Warten geritten, explodierte Wai Key Star Eingangs der Zielgerade an der 500 Meter-Marke förmlich und hatte die Sache innerhalb von 200 Metern erledigt und seine sechs gewiß nicht schlechten Gegner im Griff. Cristian Demuro war nach dem Rennen ziemlich angetan von der Vorstellung seines Partners.

 

Nach dieser Vorlage wollte natürlich auch Point Blank nicht nachstehen. In den Farben von Kurt Fekonja holte sich der Zehnjährige ein über wiederum 2100 Meter führendes Verkaufsrennen für Nachwuchsreiter ebenfalls ziemlich spektakulär. Eigentlich ist Point Blank ja ein Pferd das gerne im Vordertreffen galoppiert. Rennen dieser Art haben aber oft ihre eigene Gesetze und werden häufig zu schnell angegangen. So war es auch diesmal und deshalb war die Entscheidung von Mickaelle Michel im Sattel des Wallachs goldrichtig, ihren Partner erstmal abwartend im Hintertreffen des Zwölferfeldes zu platzieren. Als es in der Zielgeraden dann zur Sache ging, drehte Point Blank von seiner jungen hochtalentierten Reiterin prächtig unterstüzt auf der Aussenseite groß auf, schluckte einen Gegner nach dem anderen und siegte noch sehr deutlich mit drei Längen Vorsprung.

 

Dawn Ruler legt nach und macht das Dutzend voll

München-Riem, 23. Juni 2018 - Mit seinem zweiten Saisontreffer brachte Dr. Rudolf Lösters Dawn Ruler unseren 12. Sieg in diesem Jahr unter Dach und Fach. Bei bisher 43 Starts im In- und Ausland liegt unsere Erfolgsquote im Moment also bei über 27 Prozent. Dazu kommen noch 18 weitere Geldränge, die sich einer Gewinnsumme von über 155.000 Euro niederschlagen, was Sarah Steinberg eine Top 10-Platzierung in der deutschen Trainerriege beschert.

 

Nach seinem Erfolg am 1. Mai legte Dawn Ruler eine kleine Zwangspause ein, er wurde nämlich zwischenzeitlich gelegt, was ihm sichtlich nicht geschadet hat. Auch als Wallach präsentierte sich der Tertullian-Sohn bestens aufgelegt und dominierte ein auf dem Papier nicht einfaches Handikap über 2200 Meter vom Start weg. Zwischenzeitlich hatten er und René Piechulek im Sattel sogar mehere Längen Vorsprung und mit deutlichen Vorteil vor den Verfolgern ereichte das Duo auch noch die Zielgerade. Am Ende durfte es dann aber keinen Galoppsprung mehr weiter gehen, dann hätte die mit riesigem Speed anrauschende Antonia Bella Dawn Ruler noch abgefangen. So stand der Zielposten aber genau richtig und ein weiterer schöner Erfolg konnte gefeiert werden.

 

Fotos: Murat Cataloglu

 

Lamarck kämpft großartig und holt sich seinen zweiten Sieg

Longchamp, 14. Juni 2018 - Mit großen Einsatz holte sich Kurt Fekonjas Lamarck auf der neu umgebauten Pariser Paradebahn beim dritten Start in diesem Jahr seinen zweiten Saisonerfolg. In dem mit 23.000 Euro dotierten Verkaufsrennen über 2000 Meter profitierte der fünfjährige Wallach von einem perfekten Rennverlauf. Aus Startbox 3 ließ sich Lamarck kurz vom Außenseiter Lindsar den Weg zeigen bevor ihn Cristian Demuro bei langsamen Tempo in die zweite Spur beorderte und von da an das Geschehen kontrollierte.

 

400 Meter vor dem Ziel übernahm Lamarck in der Mitte der Bahn das Kommando, musste sich aber sofort Angriffe von allen Seiten erwehren. Als stärkster Gegner erwies sich Admire Fuji, der 50 Meter vor dem Ziel auch schon kurz seine Nase Front streckte. Mit einem sehenswerten Finish kämpfte sich Lamarck unter den Hilfen von Cristian Demuro mit Bravour aber noch einmal zurück und fing Admire Fuji mit einem Hals Vorsprung wieder ab und holte sich somit die 11.500 Euro Siegbörse.

 

Die "Schwitzpartie" ging danach im Waageraum noch in die zweite Runde als es um die Gebote in diesem Reclaimer ging. Lamarck war mit 26.000 Euro eingesetzt und wurde mit 27.777 Euro von seinem Besitzer "verteitigt", was genau um 277 Euro auch genügte um ihn in seinem Besitz zu behalten. Da kann man nur sagen: Gratuliere und well done!

Night Music spielt Katz und Maus mit ihren Gegnerinnen

Mailand, 10. Juni 2018 - In beeindruckender Manier wiederholte Stall Salzburgs Night Music ihren Vorjahressieg im mit 42.900 Euro dotierten Premio Paolo Mezzanotte auf Listenebene über 2200 Meter. Unter René Piechulek gewann die Sea The Stars-Tochter völlig überlegen mit dreieinhalb Längen Vorsprung auch ihr drittes Rennen in Folge auf der Mailänder Prachtbahn. Die als Favoritin ins Rennen gegangene von Andreas Suborics in Köln trainierte Son Macia, immerhin eine mehrfach in Grupperennen platzierte und damit bestens erprobte Klassestute, hatte dem Antritt von Night Music auf den letzten 200 Metern vor dem Ziel nichts entgegen zu setzen, blieb aber ihrerseits ebenfalls dreieinhalb Längen vor dem restlichen Feld.

 

Mit einem dritten Platz im zur Gruppe 3 zählenden Premio Ambrosiano zog sich auch Wai Key Star sehr gut aus der Affäre. Mit dem Sieg hatte der Soldier Hollow-Sohn bei seinen zweiten Start nach langer Pause zwar nichts zu tun, mit großen Einsatz erkämpfte er sich zwei Längen hinter dem Sieger Together Again jedoch kurz vor der Linie das dritte Preisgeld und verhinderte dadurch einen dreifachen Triumph von Trainer Alduine Botti.

 

Mehr als achtbar war auch das Abschneiden von Abiona als Schste in den Oaks d´Italia. In dem mit über 400.000 Euro dotierten Klassiker auf Gruppe 2-Ebene war die Jukebox Jury-Tochter als Sechste der 12 Teilnehmerinnen nur einen Wimpernschlag vom Vierten Geld entfernt. Mit der von Andreas Wöhler trainierten Sand Zabeel gewann zum zehnten Mal in den letzten 20 Jahren wieder eine deutschen Stute dieses bedeutende Rennen. Zweite wurde die Favoritin Flower Party vor der von Frankie Dettori gerittenen ebenfalls am Toto stark beachteden Sladina. Dahinter folgten dann Lapulced Àcqua, Wonder of Lips und Abiona nur um kurzen Kopf und Kopf getrennt vor dem restlichen Feld.

 

Lord Roderick is back with a bang!

Iffezheim, 30. Mai 2018 - Seit elf Monaten hatte Stall Wo laufen sie denn?`s Lord Roderick keine Rennen mehr bestritten. Nach seiner rätselhaften Vorstellung am 28. Juni des vergangenen Jahres als Mitfavorit in einer Quinte-Prüfung in Maisons-Laffitte war mit dem Roderic O´Connor-Sohn monatelang nichts mehr anzufangen. So entschloss man sich im Herbst schließlich auch zur Kastration. Als Wallach zeigte Lord Roderick uns im Frühjahr endlich wieder seinen alten "sparkle", so dass wir nicht ohne Hoffnung zum Frühjahrs-Meeting reisten.

 

Im Hauptrennen des ersten Meeting-Tages, der Freundeskreis-Trophy, einem mit 22.500 Euro dotierten Ausgleich 1 über 1600 Meter, wurde Lord Roderick trotz erwiesener Maßen bester Klasse im Feld, wohl aufgrund der Pause, am Totolisator ziemlich unterschätzt. Unsere Trainerin hat aber schon mehrmals bewiesen, dass sie ein Pferd nach einer längeren Rennbahnabstinenz topfit an den Start bringen kann.

 

Und Lord Roderick war in Form und wie: Von René Piechulek stets an der Innenkante sparsam auf Warten geritten, zündete Lord Roderick trotz eher flauer Pace unterwegs und Spurwechsel in der Zielgeraden, zirka 150 Meter vor dem Ziel den "Turbo". Mit seinem Markenzeichen, einen bestechenden Endspeed, siegte er schließlich noch leicht mit einer Länge vor der Mitfavoritin Clear For Take Off unter Andrasch Starke, die eigentlich schon wie die sicheren Sieger aussahen.

 

Den größten Sieges-Jubel wird es wohl in Griechenland gegeben haben, wo sich Besitzerfamilie Sundermann derzeit im Urlaub befindet. Übrigens zum wiederholten Mal bei einem Erfolg eines ihrer Pferde.

Oldie Point Blank in Meran eine Klasse für sich

Meran, 21. Mai 2018 - Bei seinem 68. Start in seiner langen Karriere gelang Kurt Fekonjas Point Blank nach zahlreichen erstklassigen Platzierungen, darunter in mehreren Quinte-Handicaps, ein hochverdienter weiterer Sieg. Der treue Zehnjährige gewann in Meran unter dem italienischen Spitzen-Amateur Riccardo Belucco eine gut ausgesuchte Aufgabe über 2200 Meter als 16:10 Favorit leicht vor dem tschechischen Gast Bonys, der sich als sein einziger ernstzunehmender Gegner herausstellte. Bevor der Sieg jedoch unter Dach und Fach war, hieß es an der Startstelle zunächst einmal Ruhe bewahren. Die Verzögerung war rekordverdächtig: Gleich drei Kandidaten wurden vom Start verwiesen und zudem gab es dann noch einen Fehlstart. Point Blank und seinen erfahrenen Reiter konnte aber all dies nicht aus dem Konzept bringen, souverän kontrollierten sie unterwegs abwartend das Renngeschehen und steuerten in der Zielgeraden einen jederzeit ungefährdeten Sieg entgegen. Er war der zehnte Erfolg des Wallachs, dessen Gewinnsumme sich nun fast auf 250.000 Euro beläuft.

 

Am gleichen Tag hatten wir auf der Heimatbahn beim zweiten Renntag in München-Riem drei Starter. Stall Wo laufen sie denn?´s Sie haben da was zeigte sich weiter gesteigert und holte sich als Vierter in einem stark besetzten Maidenrennen über 2200 Meter eine kleine Prämie. Im Haupterennen der Karte dem Allianz-Pokal, einen Ausgleich 2 über 1600 Meter waren wir mit Nani (René Piechulek) und Lissabon (Sybille Vogt) vertreten. Während Nani nach seinen leichten Sieg in der Maidenklasse mit seiner Handikap-Marke noch nicht zu Recht kam und im Endkampf zurück strecken mußte, hielt sich Lissabon als Dritte nur knapp hinter dem Zweiten ganz vorzüglich.

 

Keine Chance hatte dagegen diesmal Lamarck in der Quinte-Prüfung über die Meile in Saint Cloud. Nach offensiven Rennenverlauf an Zweiter Position war heute auf zu kurzer Distanz sein Akku in der Zielgeraden schnell leer. Auf längerer Strecke und in etwas weniger anspruchsvoller Gesellschaft sollte sich Lamarck jedoch bald wieder schadlos halten können.

Night Music siegt im Handgalopp - Abiona wird Dritte auf Listenebene

Mailand, 19. Mai 2018 - Der Tag verlief zunächst einmal gar nicht optimal. Sarah Steinberg und René Piechulek standen auf dem Weg nach Mailand schon kurz nach zehn Uhr morgens bei Innsbruck im Stau des Pfingstverkehrs und bald war absehbar, dass sie für das Rennen von Night Music um 15.30 Uhr in San Siro nicht mehr rechtzeitg auf der Bahn sein werden. Kurzerhand wurde Luca Maniezzi, ein erfahrener Reiter der auch schon Italienischer Jockey-Champion war, telefonisch für den Ritt auf der Schimmelstute engagiert.

 

Maniezzi machte keinen Fehler und servierte Night Music einen optimalen Rennverlauf in der mit 16.500 Euro dotierten 2200 Meter-Prüfung Premio Monza für vierjährige ältere Stuten. Er ließ die Fünfjährige im kleinen Sechserfeld ruhig auf die Beine kommen und ihren Rhythmus finden. In der über 800 Meter langen Zielgeraden war Night Music, die zum ersten Mal seit vergangenen Juni wieder am Start war, gleich in guter Angriffsposition. Nur mit den Händen unterstützt lief die Sea The Stars-Tochter des Stalles Salzburg einen völlig souveränen Erfolg entgegen. Es war der dritte Sieg in Folge für die Night Magic-Schwester, mit der es nun in drei Wochen an gleich Stätte weitergehen könnte um ihren Erfolg im Premio Paolo Mezzanotte aus dem Vorjahr zu wiederholen.

 

Es war schon etwas verwegen, es mit einer Stute in einem Listenrennen zu versuchen, die bei drei Starts zuvor noch nie den Zielrichter belästigt hat. Aber unser Mut wurde belohnt und die dreijährige Jukebox Jury-Tochter Abiona erkämpfte sich unter René Piechulek mit einer überzeugenden Leistung als Dritte hinter der Favoritin Sladina und ihrer Trainingsgefährtin Lorenda aus dem Botti-Quartier im Premio Mario Incisa della Rocchetta über 2000 Meter im Zehnerfeld wertvolles Black-Type. Auch Abionas nächster Termin könnte wieder in Mailand sein, wo in drei Wochen die Oaks d`Italia anstehen und nach dem heutigen Eindruck ist zumindest die Aussicht auf eine Platzierung kein Griff nach den Sternen mehr.

Doppelpack auf der Heimatbahn durch Nani und Dawn Ruler

München, 1. Mai 2018 - Die Saisonsiege fünf und sechs wurden zum Saisonauftakt in München-Riem unter Dach und Fach gebracht. Gleich in der zweiten Tagesprüfung kam unser erster Starter an diesem Nachmittag, Stall Salzburgs Nani, nach einem gut eingeteilten Ritt von René Piechulek über die Meile sicher mit zwei Längen von Kinetic Cross und Joplin zum Zug. Es war der erste Start für den Vierjährigen für unser Quartier und auch der erste Sieg überhaupt in der Laufbahn des Lord of England-Sohnes, nachdem er im vergangenen Sommer von Andreas Wöhler zu uns kam und anschließend erst einmal kastriert wurde. 

 

Zum Abschluss eines gelungenen Renntages konnten wir dann einen weiteren Treffer durch Dr. Rudolf Lösters Dawn Ruler feiern. Der Tertullian-Sohn, der ebenfalls das erste Mal für unseren Stall an den Ablauf kam, gewann eine lösbare Aufgabe in entsprechenden Stil. Sehr umsichtig von René Piechulek gesteuert, war Dawn Ruler im Ziel drei Längen vor Amangiri und Ferragosta. 

 

Auch unsere beiden weiteren Starter an diesem Nachmittag konnten überzeugen. Die unter Höchstgewicht im Ausgleich 2 angetretene Clearly endete vom Ende des Feldes als Zweite hinter dem Formpferd Ronaldo sehr stark. Der dreijährige Sie haben da was war zwar im Ziel nur Sechster, dabei aber nur um drei Längen von Sieger weg und nur umgeben von hocheingeschätzten Pferden aus dem Derby-Jahrgang. 

 

Ein sehr gutes Saisondebüt gab am nächsten Tag in Chantilly auch unser Senior im Stall, Kurt Fekonjas Point Blank. Der Zehnjährige lief als Vierter unter Cristian Demuro von der Spitze aus sein gewohnt braves Rennen und sollte nun konditionell deutlich gefördert das nächstes Mal stark beachtet werden.

Ein Vogel lernt fliegen: Angry Bird hat es endlich kapiert!

Chantilly, 28. April 2018 - Der vierjährige Schimmel Angry Bird des Stalles Salzburg hat uns lange auf die Probe gestellt und unseren Geduldsfaden fast überspannt, denn bei sieben Versuchen sprangen im Vorjahr bei ihm lediglich zwei kleinere Platzierungen heraus. Zu oft hatte er sich im Rennen einfach zu dumm angestellt und seine Reiter überfordert. In der Morgenarbeit zu Hause hatte er uns aber schon mehrfach sein Talent gezeigt, so dass wir an ihm festgehalten haben. All die Mühe, die sich unser Team mit ihm über den Winter gemacht hat, um ihn ruhiger zu bekommen und ihm verständlich zu machen, wie er seine Kräfte im Rennen einzuteilen hat, scheint sich nun auszuzahlen.

 

Bei seinem Jahresdebüt gewann Angry Bird ein mit sechszehn Starter besetztes Handicap über die Meile auf der Fiebersand-Piste in Chantilly. Dabei profitierte der Wallach nicht zuletzt von einem perfekt eingeteilten Ritt von René Piechulek, der das erste Mal im Rennen im Sattel des Zebedee-Sohnes saß. Wie geplant "versteckte" er Angry Bird zunächst im Hintertreffen, brachte ihn jedoch in der Zielgerade rechtzeitig auf freie Bahn, um genau im Ziel die Nase in Front zu stecken. Wer an Angry Bird glaubte, und das waren gar nicht so wenige, wurde mit einer Siegquote von 403:10 belohnt.

 

Fast unglaublich unsere momentane Bilanz: Angry Bird war unser vierter Sieger in Folge in diesem Jahr in Frankreich, bei sechs Starts und zwei weiteren Platzierungen. Mit einer kleinen Enttäuschung endete dagegen unser Ausflug nach Hoppegarten in der Woche zu vor, da Lady Jane als Fünfte lediglich eine kleine Prämie verdiente und Royal Fox trotz guter Leistung als Siebter leer ausging jedoch durch Nasenbluten gehandicapt war. Ein sehr gutes Rennen lief The Way of Bonnie als Vierter im Listenrennen in Mailand. Sein Reiter Cristian Demuro bescheinigte dem Dreijährigen ein gutes Zeugnis.

Mission erfüllt: Royal Agent komplettiert den Hattrick!

Chatillon-sur-Chalaronne, 15. April 2018 - Dritter Starter in Frankreich innerhalb von sieben Tagen und der dritte Sieger! Wir hatten schon mit einem sehr guten Laufen von Royal Agent gerechnet und wir wurden nicht enttäuscht. Trotz einiger Unreife gewann der dreijährige Kendargent-Sohn mit Bertrand Flandrin im Sattel ein mit 9.500 Euro dotiertes Maidenrennen über 1600 Meter auf der in der Nähe von Lyon gelegenen Provinzbahn leicht mit zweieinhalb Längen Vorsprung. Aus Startbox 9 der 10 Teilnehmer sah man Royal Agent gleich im Vordertreffen galoppieren, um bis in den Schlußbogen an zweiter Position abzuwarten. Von seinem französischen Jockey ca. 300 Meter vor dem Ziel kurz aufgemuntert zog der Schimmel in der Zielgeraden im Nu von seinen Gegner weg und siegte unangefochten.

 

Da Royal Agent französischer Inländer ist, bekam der Stall Salzburg zuzüglich der 4.500 Siegbröse nochmals 2.565 Euro Besitzerprämie aufs Konto gutgeschrieben. Unsere nächsten Starter werden am kommenden Samstag in Hoppegarten Royal Fox und Lady Jane sein, die beide von René Piechulek geritten werden sowie The Way of Bonnie, der am darauf folgenden Sonntag unter Cristian Demuro ein Listenrennen in Mailand bestreiten wird.

Lamarck legt nach: Zweiter Saisontreffer folgt auf dem Fuss!

Lyon-Parilly, 13. April 2018 - Er hatte zu Hause schon gut gearbeitet. Aber mit einem vollen Erfolg von Kurt Fekonjas Lamarck war eigentlich noch nicht unbedingt zu rechnen, umsomehr als die Voraussetzungen alles andere als ideal waren. Zum einen trat der Soldier Hollow-Sohn auf einer für ihn relativ kurzen Distanz an, sein zu tragendes Gewicht von 61,5 Kilo war zudem sehr hoch und auch die Startposition aus Box 10 über der aus der Kurve gestarteten 1600 Strecke erschienen zumindest vor dem Zug als wenig günstig. Außerdem trat Lamarck das erste Mal seit dem 28. September des Vorjahres, als er in einem Verkaufsrennen geclaimt wurde, für unseren Stall im einem Rennen an.

 

All diese Faktoren störten Lamarck auf dem glänzend präparierten Geläuf von Lyon-Parilly allerdings recht wenig und er gewann den Prix de Ecully, ein mit 17.000 Euro dotiertes Handicap, nach einem perfekt getimten Ritt von Eddy Hardouin aus dem Vordertreffen recht leicht vor Dame D`Id und Sir Bibi sowie 10 weiteren Gegnern. Nach diesem Eindruck sollte uns der fünfjährige Wallach in dieser Saison noch viel Freude bereiten.

Attentionadventure erster Sieger 2018

Deauville, 9. April 2018 - Lange hat es nicht gedauert, bis wir unseren ersten Sieger der Rennsaison vom Geläuf abholen konnten. Nachdem Edington bereits Anfang Januar als Dritter in einer Quinte-Prüfung in Deauville eine gute Figur abgab und nach einer kurzen Pause Royal Fox am 31. März in Chantilly bzw. The Way of Bonnie am 1. April in Mailand sich platzieren konnten, war unser vierter Saisonstarter bereits ein Volltreffer.

 

Unter Cristian Demuro gewann Stall Salzburgs Attentionadventure als 55:10 Favorit in der Normandie völlig souverän ein mit 52.000 Euro dotiertes Quinte-Handicap über 3000 Meter gegen vierzehn Konkurrenten. Auf passenden, sehr weichen Geläuf war der siebenjährige Poseidon Adventure-Sohn nach einem Blitzstart unterwegs, stets an zweiter Position zu sehen und griff Eingangs der Zielgeraden den führenden Parzival an, der sich lange tapfer wehrte, aber mit zunehmender Distanz Attentionadventure noch deutlich ziehen lassen musste. Aus guter Lage holte sich die Mitfavoritin Rouxeville zweieinhalb Längen hinter Attentionadventure noch den zweiten Platz vor Parzival.

 

Nach zahlreichen Platzierungen im letzten Jahr war es ein verdienter Erfolg für den Wallach, der stets sein Bestes gibt. Cristian Demuro meinte nach dem Rennen, dass es ganz leicht ging und ein weiterer Erfolg in dieser Klasse und auf weichem Boden durchaus möglich sein sollte. Attentionadventures Frankreich-Bilanz ist sowieso beeindruckend,  bei 12 Starts im Nachbarland siegte er dreimal und war weitere achtmal im Geld bei einer Gewinnsumme von über 80.000 Euro.

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